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Meine Eindrücke von der Feier für Taiwans neue Präsidentin

Über die Vereidigung und die erste Rede von Tsai Ing-wen ist auch in deutschen Medien viel berichtet worden. Dabei ging es immer vor allem um die China-Frage.

Selfie vor der Bühne am Präsidentenpalast in Taipeh

Weil ich bei der Zeremonie selbst dabei war, möchte ich einige Beobachtungen zu anderen Themen teilen. Denn die waren mindestens genauso interessant. (mehr …)


Hinrichten oder nicht? Taiwan diskutiert

Todesstrafe und Morde, Bestrafungen und Hinrichtungen – diesen Monat wurde darüber so viel diskutiert wie selten. Es geht um drei Fälle, die sehr unterschiedlich ausgegangen sind. 

Dass Taiwan nach wie vor Menschen zum Tode verurteilt, kann keinem Besucher entgehen. „Drogenschmuggel kann mit dem Tode bestraft werden“, stand am Flughafen auf Englisch auf einem Schild, an dem alle Einreisenden vorbeikommen, als ich zum ersten Mal das Land betrat.

Drogen-Warnung Flughafen

(Hängt es nach der Renovierung des Flughafens noch immer dort? Bitte einen Kommentar hinterlassen, wer es weiß.) (mehr …)


Eine ganz eigene Spezies: Unterarten von Deutschen in Taiwan

Regelmäßig treffen alle Deutschen in Taiwan sich zum gemütlichen Beisammensein. Im Sommer spielen sie gemeinsam Fußball, im Winter trinken sie Glühwein und stricken schwarz-rot-goldene Pudelmützen.

Deutsches Team bei den World Games 2009 in Kaohsiung

Nein, so ist es dann doch nicht. Ganz und gar nicht. (mehr …)


Schande hinter geschlossenen Türen

Wer kennt noch Dobby? In der Welt von Harry Potter sind er und seine Artgenossen der letzte Dreck. Hauselfen, so heißen die Kobolde, sind ihren Gebietern auf Gedeih und Verderb verpflichtet.

Sie erledigen klaglos jede noch so miese Arbeit, erwarten kein Wort des Dankes und bekommen es auch nicht. Wenn sie nicht rasch genug parieren, werden sie misshandelt.

In Taiwan gibt es viele Dobbys

Sie müssen hinter verschlossenen Türen schuften, ausgeliefert und fast rechtlos. Taiwans Hauselfen sind (mehr …)


Ein bisschen Freude im Alter

Mit einer ganz einfachen Idee macht dieser Mann die Welt für andere Menschen in Taipeh ein bisschen heller. Tag für Tag.

Rollstuhl Kindergarten Taiwan

Immer mehr alte Menschen leben allein. Ihre Pflegekräfte können sich nur um das Nötigste kümmern. Gleichförmig und einsam vergeht die Zeit.

Eine deprimierende Zustandsbeschreibung, die stark nach Deutschland klingt. Doch Taiwans Gesellschaft steht vor den gleichen Problemen. (mehr …)


Mit dem Vorderlader auf der Pirsch

Die Jagd gehört in meiner ländlichen norddeutschen Heimat zum Alltag. Das Brauchtum ist fest verwurzelt, und vom Abschussplan bis zum Waffenregister ist alles detailliert geregelt. In Taiwan ist das ganz anders.

Das liegt zum einen daran, dass es nur noch wenige wildlebende Tiere gibt, und die haben sich in unzugängliche Bergregionen zurückgezogen, wo Bestandsregulierung kein Thema ist. Zum anderen ist in Taiwan der Besitz von Schusswaffen illegal. Nur Polizei und Armee sind bewaffnet. Es gibt auch nur wenige Sportschützen (Bericht über einen Tontauben-Schießstand nahe Taipeh).

Eine große Ausnahme sorgt immer wieder für Diskussionen: Taiwans nicht-chinesische Ureinwohner. Eine halbe Million gibt es, von mehr als einem Dutzend offiziell anerkannten Stämmen, und viele von ihnen leben in den Bergen. Vom Auto bis zum Internetanschluss führen sie da ein ganz normales Leben. Zugleich bemühen viele sich, die eigene Kultur am Leben zu halten. Dazu gehört die Jagd.

Für Taiwans Ureinwohner gehört die Jagd dazu

Bis ins 20. Jahrhundert hinein führten Taiwans Stämme noch wirklich ein archaisches Leben. Männer zogen mit Machete, Pfeil und Bogen oder auch Gewehr durch den Wald, um Fleisch heranzuschaffen.

Tsou Tracht Ureinwohner Taiwan

Noch heute halten sich Initiationsriten: Kleine Jungen bekommen ein Jagdmesser, (mehr …)


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