Vor einer Woche bin ich umgezogen. Für die kommenden zwei Monate habe ich mir in Taipeh eine eigene kleine Wohnung gemietet.

Mein Zimmer im International House war in Ordnung, aber das Haus lag einfach zu weit außerhalb. Bis zur nächsten U-Bahn-Station war es jedesmal ein Akt, nach Mitternacht ging es zurück nur noch per Taxi, so dass ich es mir abends dreimal überlegen musste, ob ich wirklich noch mal in die Stadt will. Mein neues Apartment liegt nicht nur zentraler – vor allem habe ich hier Bushaltestelle und U-Bahn-Station vor der Tür.

Wo genau ich diese Zeilen schreibe, wo ich vorher gelebt habe, wo meine Uni liegt und wie Taipeh überhaupt von oben aussieht, das könnt Ihr Euch auf dieser Google Maps-Karte ansehen. Julian war so nett, sie zu erstellen – vielen Dank.

Nach und nach werde ich in dieser Karte auch weitere Orte eintragen, über die ich im Blog schreibe. Das direkte Einbetten in dieses Blog gelingt hoffentlich auch noch.

Die Gegend hier ist prima. Läden und Restaurants bis zum Abwinken. Um die Ecke ein 24-Stunden-Supermarkt und ein 24-Stunden-McDonald’s. Dort werde ich mich allerdings bestimmt nicht blicken lassen, denn direkt vor meiner Haustür gibt es eine kleine Fressmeile:

Und so sieht mein Haus aus: Wie Häuser in Taipeh halt so aussehen. Gekachelt.

Ich wohne im vierten Stock. Die Aussicht aus meinem Fenster ist nicht ohne. Gegenüber auf dem Dach der wackelige Aufbau, das ist ein Taubenschlag. Das rote ist der Taubenzüchter. Hinten links wird’s interessant: Das ist das Taipei 101 – das höchste Gebäude der Welt (zumindest, bis die Ölscheichs ihr Ding fertig haben).

Eine Treppe höher ist eine Dachterrasse mit Hollywoodschaukel, von der man noch mehr sieht. Das 101 ist nachts sehr nett beleuchtet. Ich habe es schon besucht und werde demnächst was dazu bloggen.

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Ein Kommentar zu “ Endlich wirklich angekommen ”

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  1. […] Hochhaus, Rekorde, Taipeh, Taipei, Taipei 101, Taiwan, Wolkenkratzer |   Neulich habe ich es schon einmal erwähnt: Von meinem Schreibtisch aus kann ich das höchste Gebäude der Welt sehen. Es nennt sich Taipei […]

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