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Taiwan-Stand auf dem Hessentag 2010

Da treffen Welten aufeinander… Taiwan wird dieses Jahr erstmals einen Stand auf dem Hessentag haben, meldet das Taipeh-Tourismusbüro. Das sitzt in Frankfurt, was die Entscheidung erleichtert haben dürfte.

Der Hessentag findet demnach vom 28.5. bis zum 6.6. in Stadtallendorf bei Marburg statt. Wer es dorthin schafft, möge hier bitte vermelden, ob es dort neben Bratwürsten und Frischgezapftem tatsächlich auch Rindfleischnudeln und Bubble Tea gibt, und was am Stand so passiert. Immerhin kann man Fahrräder von Giant gewinnen, auf denen es sich dann z.B. zurück nach Marburg radeln lässt.

Es gibt für den Taiwan-Auftritt dort sogar eine Ereignis-Seite auf Facebook mit aktuell gerade mal zwei bestätigten Gästen, und einer davon ist das Tourismusbüro… das muss sich ändern.

Schaufenster Taiwan deutsche Schrift

Deutsche Spuren finden sich in Taipeh an den unwahrscheinlichsten Orten.

Deutscher Tech-Blogger in Taiwan: Sascha Pallenberg

Genau so viel wie das Tourismusbüro tut Netbook-Blogger Sascha Pallenberg dafür, dass nicht nur deutsche Sprachstudenten und Ingenieure den Weg nach Taiwan finden. In seinem Blog Netbooknews.de, das in Tech-Kreisen eine große Nummer ist und Zugriffsraten hat, von denen ich nicht einmal zu träumen wage, berichtet er immer wieder mal ganz persönlich von seinem Leben in Taiwan – zum Beispiel vom Strandurlaub in Kenting.

Sascha ist „dem Content hinterhergezogen“ und lebt nun in Taipeh von und mit seinem Blog. Respekt!

Chinese book German history

Das ist Deutschland. Buchtitel: „Vom Blut-und-Eisen-Kanzler zur neuen Eisernen Lady“

Lesen Sie auch meinen Bericht über das Wohnen und Leben in Taiwan.

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16 Kommentare zu “ Taiwan uff de Hessetaasch ”

  1. Jens sagt:

    Das Taipeh-Tourismusbüro tut nicht sonderlich viel dafür, um Leute nach Taiwan zu locken. Auskünfte können sie fast keine geben, stattdessen werden Journalisten (oder auch Funktionäre des ADFC) mit Gratisreisen dazu bewegt, unkritische Artikel zu schreiben …

  2. Gerd sagt:

    Um die Facebook-Seite zu sehen, muss man sich anmelden bzw. registrieren. Mach‘ ich dafür ganz sicher nicht. Aber danke für den Tipp mit dem Hessentag, falls es mich hinverschlägt, halte ich natürlich nach dem Taiwan-Stand Ausschau.

  3. Klaus sagt:

    @Gerd
    Oh, Verzeihung. Der Text im Wortlaut:

    Der 50. Hessentag findet in diesem Jahr in Stadtallendorf (in der Nähe von Marburg, ca. 1 Autostunde von Frankfurt entfernt) statt. Zum ersten Mal ist ein Gastland beim Hessentag vertreten: TAIWAN.
    An unserem Stand könnt ihr neben Informationen rund um Taiwan und Taiwan-Anbieter, unseren weltberühmten Oolong-Tee und den beliebten Bubble Tea (Pearl Milk Tea) probieren, in unserer kleinen Lounge relaxen, verschiedne Shows auf unserer Bühne bewundern und natürlich auch Preise gewinnen. Der Fahrrad-Hersteller GIANT (GIANT ist eine taiwanische Marke!) wird ebenfalls vertreten sein. Dort könnt ihr euch zum Thema Fahrrad beraten lassen – oder vielleicht sogar eines gewinnen.
    Auf dem Hessentag treten außerdem auch Top-Acts wie Pink, Die Fantastischen 4 oder Silbermond auf. Nähere Infos dazu und zur Kartenbestellung findet ihr auf der Homepage des Hessentags: http://www.hessentag2010.de

    Wir freuen uns darauf, euch an unserem Stand begrüßen zu dürfen!

  4. Jens sagt:

    Die taiwanische Vorstellung von Tourismus ist ja, die Leute mit dem Bus irgendwo hinzukarren, wo sie sich dann ein wenig die Zeit vertreiben dürfen, insbesondere mit Fotos. Der Taiwan-Tourismus braucht dringend individuellere Angebote.

  5. Klaus sagt:

    @Jens

    Du hast vergessen, dass es dort, wo man hingekarrt wird, auch unbedingt etwas zu Essen geben muss. Und gepflasterte Wanderwege.

    Aber Taiwan versucht ja tatsächlich, z.B. Fahrradtouristen zu locken. Über solche absurden Beiträge z.B.:
    http://www.reisenews-online.de/2009/10/31/fahrradtouren-in-taiwan/

    „Selbst die verkehrsreiche Hauptstadt Taipeh lässt sich bequem und angenehm mit dem Zweirad erkunden.“, „traditionell fahrradfreundliches Land“…

    Ich glaube, ich lebe im falschen Taiwan.

  6. Reier Wadel sagt:

    Taiwan Büro in FFM:

    Es sind wirklich sehr nette Leute, wenn man sie persönlich im Büro trifft. Aber im Tourismus-Geschäft könnten sie noch viel von ihren Chipproduzenten lernen.

    (Ich komme dennoch in der ersten Aprilwoche)

  7. Reier Wadel sagt:

    Apropos Hessisch:
    Missd es ned „Hessedaach“ haaße?

  8. Klaus sagt:

    @Reiner
    Ertappt.

    Und in meiner nordischen Heimat würde man wohl eher sagen: up de Hessendooch.

  9. Jens sagt:

    Zu den Fahrradreisen: Ja, die haben einen Haufen Funktionäre des ADFC auf einen Urlaub eingeladen und als Gegenleistung einen freundlichen Artikel bekommen. Die ADFCler haben sich nicht mal die Mühe gemacht, vielleicht lokale Fahrradverbände o.ä. zu treffen … Zu dem Artikel wird es nach meiner Rückkehr noch einen gepfefferten Leserbrief an die Radwelt geben …

    Das Tourismusbüro war dann nicht in der Lage, nähere Infos rauszurücken. Erst nach wochenlanger Recherche konnten sie die Adresse des Giant-Reisebüros liefern. Daß die keine englische Website haben, ist natürlich klar.

    Wandertouren sind auch so eine Sache: Mountain Permits für Ausländer werden nur äußerst ungern erteilt. Die Trails werden nach Belieben geschlossen und geöffnet – man kann sich ja für einen Monat später wieder bewerben … Ohne guanxi geht da wohl eh überhaupt nichts. Ich hörte, in der nächsten Ausgabe eines beliebten Reiseführers wird ausführliches Gejammer zu dem Thema zu lesen sein.

    Viele Grüße aus Hongkong,

    Jens

    P.S.: Du besuchst nicht zufällig zu Zwecken der Berichterstattung Springscream?

  10. Klaus sagt:

    @Jens
    Den Leserbrief würde ich gern lesen, falls er veröffentlicht wird.

    Nein, beim Springscream bin ich nicht dabei. Wieder mal nicht. Irgendwann…

  11. Jens sagt:

    In der neuesten Ausgabe von Taiwan Review steht auch ganz viel über das Thema Fahrrad …

  12. Maria sagt:

    Da ich auch seit nun schon fast einem halben Jahr (kaum zu glauben, dass die Zeit so schnell vergeht), ist dieses/r Blog wirklich interessant zu lesen. Also erstmal ein grosses Danke!

    Was das Tourismusbuero in D-land angeht, so waren diese laut einer meiner Freundinnen auf der letzten Reisemesse in Muenchen und sollen wirklich sehr nett und hilfsbereit/beratungsfreudig gewesen sein. Daneben hatte meine Freundin auch das Glueck einen schob laengere Zeit in Taiwan lebenden Mann zu treffenN der ihre Entscheidung ihren Urlaub in TW zu verbringen nur noch verstaerkt hat.
    Ansonsten habe ich mir sagen lassen, dass das Info-Broschuerenangebot (auch via Postversand) doch recht umfangreich sein soll und wirklich sehr schnell eintrafen (natuerlich kostenlos). Nur der Reisefuehrer, der da dabei war, soll ziemlich lasch sein. Da gibts bessere bei Amazon.
    Das Rundreisenangebot soll auch nur sehr eingeschraenkt sein…

    Ich selbst hatte aber nie wirklich mit dem Buero zu tun, da ich mich mit den ganzen benoetigten Dokumenten und der Taipei-Vertretung „herumschlagen“ musste. (Abgesehen davon, dass ein Einheimischer sowieso besser ist als alle Prospekte und Reisefuehrer.)

    Mir persoenlich wuerde es allerdings auch nicht gefallen, wenn Taiwan jetzt ploetzlich von Touris ueberrannt werden wuerde.

    PS: Das Taiwan-Review scheint wirklich dieses Mal ganz I’m Zeichen des Fahrrads zu stehen. Btw, die Hsinchu-Coastline-Tour ist wirklich schoen, wenn auch mit 34 Km etwas lang fuer Leute, die nicht sehr oft Radfahren.

  13. Astrid sagt:

    Jens, was soll deiner Meinung nach das Tourismus-Büro in Frankfurt anders machen? Was ist an den Journalisten-Reisen so blöd?
    Warum sie gerade auf dem Hessentag sind, versteh ich nicht, aber eine Antwort werde ich darauf noch finden.
    Ich habe nichts mit dem Tourismusbüro zu tun, dafür stehe ich Taiwan sehr nah. Ich lebe hier seit 2006. Mein Mann arbeitet hier. Taiwan zu bereisen ist spannend, aber hinsichtlich Vorbereitung und Orientierung vor Ort nicht ganz einfach. Da müßte man in Taiwan noch was für die Touristen machen. Manchmal ist es wie: den Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen. Man sucht etwas und kann es einfach nicht finden. Das liegt sicher auch an meinen fehlenden Sprachkenntnissen. Mir fehlte die Motivation und ich fand mich albern, diese chinesischen Laute von mir zu geben. Ein Chinesisch-Lehrer sagte einmal zu mir, man sollte erst damit anfangen das Land und die Leute zu verstehen und dann die Sprache erlernen. Das ist dann einfacher. So habe ich es gemacht. Jetzt bin ich bereit die Sprache zu lernen, muss aber am Jahresende endgültig die Kisten packen. Es ist Zeit zurück nach Deutschland zu gehen.

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