Hochzeit in Taiwan

…das heißt: die Braut trägt während der Feier drei verschiedene Kleider, und alle Gäste müssen Eintrittsgebühr entrichten.

Mehr dazu in dieser Folge meiner kleinen Taiwan-Kolumne für den Bremervörder Anzeiger.

Taiwan Heiraten Hochzeit Kolumne

Neues aus und über Taiwan

  • Bei der Gelegenheit hat Wu’er Kaixi auch Taiwans KMT-Regierung dafür kritisiert, der Uiguren-Führerin Rebiya Kadeer die Einreise nach Taiwan zu verweigern – aus Rücksicht auf China. Er ist selbst Uigure. Dazu habe ich dieses kleine Video erstellt:

  • Dieser Clip macht zur Zeit die Runde: Ein paar junge Malaysier haben ihre Taiwan-Reiseeindrücke festgehalten. Tolle Kameraarbeit, schön geschnitten!

  • Damit auch Deutsche kommen und solche schönen Eindrücke mitnehmen, wirbt Taiwans Tourismusbüro (bzw. die beauftragte PR-Agentur) nun mit Taiwans Bergwelt (ca. hundert Gipfel über 3000 Meter!). Die Pressemitteilung wurde z.B. hier veröffentlicht.
  • Und schließlich ein aktuelles Stellenangebot für Taiwan: Das Goethe-Institut Taipei sucht für eine Halbtagsstelle im Kulturbereich jemanden, der fließend Deutsch und Chinesisch spricht. (PDF)
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7 Kommentare zu “ Heiraten in Taiwan, Exilanten und Touristen ”

  1. Jens Müller sagt:

    Muhaha, das Tourismusbüro macht Werbung für die Bergwelt? Wie jeder weiß, gibt es mountain permits nur mit viel guanxi …

  2. Danke für die Ehre hier zu erwähnt zu sein, Klaus. Ich wollte auch eine Deutsche Übersetzung machen, war aber dann schon sehr ausgelaugt mit der Slowenischen 😛 Vielleicht mach ich sie mal in der Zukunft, wenn ich viel Zeit habe. #WishfulThinking

  3. maru sagt:

    Jaja, die TW-Hochzeiten sind schon was besonderes bzw. ungewohnt.
    Ehrlich gesagt war ich auch froh, dass der stressige Teil in ein paar Stunden erledigt war (bei meiner Hochzeit). Das Kleiderwechseln mag zwar auch anstrengend sein, aber ich hab den Part eher genossen. Wann hat man sonst schon mal die Chance zu solchen Outfits/Stylings?
    Bei uns wars aber leider von dem Krankenhausaufenthalt des Vaters meines Mannes ueberschattet, dessen Zustand sich immer mehr verschlechterte…

    Gabs eigentlich inzwischen mal Zuschriften, Fragen usw. auf die Kolumne? ^^

  4. Klaus sagt:

    Hallo Maru,

    das ist ja interessant, dass Du so eine Hochzeit selbst durchgemacht hast. Wann war das denn?

    Leider gab es bisher keine direkten Leserreaktionen, aber wir Norddeutschen sind nun mal etwas zurückhaltend.

    Viele Grüße!
    Klaus

  5. maru sagt:

    Ja, sowas erlebt man nicht alle Tage.
    Das war schon letztes Jahr im November.

    Anfang diesen Jahres wurde unsere Familie zu einer Hochzeit des Sohnes eines Freundes meines Mannes Vater (okay, hoffe das ist jetzt nachvollziehbar) in Taipei eingeladen. Da es unter den Gästen nur ca. 3 Ausländer gab (eine Amerikanerin und ihre Freundin aus Irland(wenn ich mich recht entsinne) und mich natürlich, wurden wir gleich an einen Tisch gesetzt. Was ich recht schade fand ist, dass sich zumindest eine der beiden Frauen so gut wie gar nicht mit Taiwan oder wenigstens den Hochzeitssitten auseinander gesetzt haben, bevor sie herkamen. Gehört für mich dazu, dass, wenn man zur Hochzeit eines guten Freundes in einem anderen Land geht, zumindest ein kleines bisschen vorher nachfragt bzw. recherchiert (z.B. was da so auf einen zukommt bzw. was angemessen ist)wird…

    Schade, ich hoffe aber dass sich bald doch mal ein paar Leute trauen etwas zu schreiben. Eine Email ist doch schnell verfasst.

  6. susanne m. sagt:

    An der Verlobungsfeier, an der ich teilnehmen durfte, mussten die Eltern des Bräutigams zusammen mit ihren Gästen (1 Tisch von 10) gleich nach dem Servieren des Fisches die Veranstaltung „fluchtartig“ verlassen. Das war schon etwas speziell aber Tradition, wurde mir gesagt.

    Die Heirat findet in diesem Fall 2 Wochen später statt.

    Mir wurde auch gesagt, die Verlobung sei das Fest der Braut bzw. durch ihre Eltern finanziert und die Hozeitsfeier das Fest des Bräutigams bzw. durch seine Eltern finanziert.

    Dank des Blog verstehe das mit den roten Umschlagen, die Geld enthalten.
    Ich frage mich einfach, was machen Brautleute, die keine ausreichend reichen Eltern für solch grosse Feste haben?

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