Archive for Dezember, 2010

Goodbye 2010, Happy New Year 2011!

Every year, the New Year’s Eve fireworks at Taiwan’s landmark skyscraper Taipei 101 are among the world’s most spectacular.

This year, they were particularly lavish, as 2011 marks the 100th anniversary of the founding of the Republic of China. The “ROC” is the state that governs Taiwan since 1945.

At 508 meters, the Taipei 101 is the world’s second tallest building.

You can watch the complete HD video of the 2011 fireworks right here: (weiterlesen …)

(Gruß aus der deutschen Weihnachtsbäckerei Wendel in Taipeh.)

Das ist ein schönes Weihnachtsgeschenk für alle Europäer, die sich für Taiwan interessieren!

Das Deutsche Institut Taipei meldet ganz aktuell:

Liebe Landsleute,

gleichzeitig mit der Visafreiheit für Taiwan-Passinhaber in den Schengen-Raum tritt eine Verlängerung der visafreien Aufenthaltsdauer für deutsche Staatsangehörige in Taiwan in Kraft.

Ab 11. Januar 2011 wird deutschen Staatsangehörigen bei visumfreier Einreise nach Taiwan eine Aufenthaltsdauer von 90 Tagen gewährt. Bisher waren dies lediglich 30 Tage.

Taiwan-Passinhabern werden ab dem gleichen Datum bei visafreier Einreise in den Schengen-Raum 90 Tage/Halbjahr Aufenthalt gewährt. Die Beschränkung auf 90 Tage pro Halbjahr ist nach Auskunft der taiwanischen Seite nicht vorgesehen. Nach erfolgter Ausreise aus Taiwan kann somit erneut eine visafreie Einreise in Taiwan erfolgen.

Für weitere Auskünfte zu den taiwanischen Einreisebedingungen können Sie sich an die Taipeh-Vertretungen in DeutschlandNational Immigration Agency wenden. oder an die zuständige

Die Erweiterung auf 90 Tage visafreie Einreise in Taiwan gilt übrigens auch für die Staatsangehörigen der übrigen Mitgliedstaaten des Schenger Abkommens und der EU-Staaten Bulgarien, Rumänien und Zypern. Im Zusammenhang mit der Einführung der Visafreiheit haben sich die EU-Mitgliedstaaten erfolgreich für diese Verbesserung der Einreisebedingungen eingesetzt.

Detaillierte Informationen zur Visafreiheit für Taiwan Passinhaber finden Sie ab dem 23.12.2010 auf unserer Webseite www.taipei.diplo.de

Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest und alle guten Wünsche für das neue Jahr!
Ihr Deutsches Institut.

Also los, auf geht’s nach Taiwan!

Hallo zusammen,

dieses Blog wird ab sofort unter der Adresse http://www.intaiwan.de gehostet.

Die bisherige URL http://taipeh.wordpress.com wird auf die neuen Seiten umgeleitet. Trotzdem wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, Lesezeichen etc. zu aktualisieren, denn in ca. einem Jahr könnte diese Umleitung auslaufen, und es wäre doch schade, wenn Ihr mich dann nicht mehr findet.

Also: intaiwan.de ist die Adresse Eurer Wahl!

Nun habe ich in Taiwan schon sechs dreimonatige Mandarin-Sprachkurse hinter mir, mit mindestens zwei Stunden Unterricht pro Tag. Meine wichtigste Erkenntnis: Chinesisch lernen ist kein Hexenwerk, man muss auch kein Genie sein, und das wichtigste ist es, konsequent am Ball zu bleiben. Ein Thema für meine kleine Taiwan-Kolumne im heimatlichen Anzeigenblatt.

(Anklicken zum Vergrößern.)

Wer es genau wissen möchte: Im Frühjahr 2008 war ich in Taipeh drei Monate am Sprachzentrum der National Chengchi University (NCCU, 政大). Seit meinem ersten Blogeintrag darüber ist viel passiert. Dann war ich 2009-2010 ein Jahr an der National Taiwan Normal University (NTNU, Shida, 師大), und nun besuche ich seit drei Monaten das Mandarin Learning Center der Chinese Culture University (CCU, Wenda, 中國文化大學).

An der CCU gefällt es mir bislang am besten.Wie auch die berühmtere Shida liegt sie sehr zentral, direkt am Daan Park. Die Kursgebühren sind niedriger als an der Shida, dafür erhält man durch einen Wahlkurs effektiv täglich eine Stunde mehr Unterricht. Sie verwenden die gleichen Bücher, Ambiente und Einrichtung sind moderner. Und die Studenten müssen nicht, wie an der Shida, sinnlos Zeit-Stempel sammeln durch Absitzen in der Bibliothek oder in Filmvorführungen. Das hatte mich zuletzt schwer genervt. Es gibt auch eine deutsche Webseite.

Zu der “zhujiao”-Verwirrung aus dem Artikel: Bischof 主教, Schweinshaxe 豬腳, Hilfslehrer 助教, Hauptdarsteller 主角. Alles klar?

 

Entschuldigung, ich habe nicht schnell genug reagiert. Hier eine Mitteilung vom Deutschen Institut:

Liebe deutschsprachige Gemeinde in Taiwan,

wir moechten Sie gern darauf hinweisen, dass am Sonntag, dem 12. Dezember 2010 um 15 Uhr in Taipei ein deutschsprachiger evangelischer Familiengottesdienst mit Pfarrer Torsten Stelter aus Shanghai stattfindet.

Ort: Mother of God Church in Tienmu
(171 Zhongshan North Road, Sec.7, am Kreisverkehr).

Weitere Informationen sowie Kontaktdetails hier (PDF).

Und wo wir gerade bei Veranstaltungen sind, hier noch ein Tipp vom Goethe-Institut zur Taiwan Design Expo:

Was genau ist der “Songshan Creative and Cultural Park”? Die alte Tabakfabrik nördlich der Sun-Yat-Sen-Halle?

Sie hat mir als Podcast schon viele lange Busfahrten durch Taipeh verkürzt: Meine Lieblings-Radiosendung „Der Tag“ auf HR2. Jeden Tag eine Stunde nur ein Thema, beleuchtet aus vielen Perspektiven. Immer aufschlussreich, oft originell, und hinterher ist man schlauer.

So war es mit eine besondere Freude, kürzlich selbst einen kleinen Baustein beisteuern zu können. Thema war der Korea-Konflikt, und da gibt es ja einige interessante Parallelen zu Taiwan. Stichworte: Kalter Krieg, kommunistisches Regime nebenan, Artillerie- und Raketenbeschuss, US-Militärpräsenz, rechte Diktatur bis in die späten Achtziger Jahre, Wirtschaftswunder, Tigerstaaten, High-Tech-Macht.

Heute ist Südkorea für die meisten Taiwaner vor allem Hauptrivale in Sachen Wirtschaft und Baseball, und kürzlich kochten sogar anti-koreanische Ressentiments hoch, nachdem eine taiwanische Taekwondo-Kämpferin bei den Asien-Spielen unter merkwürdigen Umständen disqualifiziert wurde. Mehr dazu hier.

Nun also der komplette Text. Im Programm lief der Beitrag aus Längengründen ein wenig gekürzt. Hier kann man die komplette Sendung nachhören.

Wäre 1950 nicht der Koreakrieg ausgebrochen, würde Taiwan heute wahrscheinlich längst von der Volksrepublik China kontrolliert. Dann wäre Asien um eine Demokratie ärmer. Die allerdings kam erst spät und spielte keine Rolle, als Taiwan noch eine Frontstellung im Kalten Krieg hatte.

„Die Freiheit der USA wird auch auf Taiwan und im Gelben Meer verteidigt“, so etwa argumentierte US-Präsident Harry Truman 1950. Nach Ausbruch des Koreakrieges wollte er den Kommunismus in Asien eindämmen. Ein Jahr zuvor hatten in China die Kommunisten den Bürgerkrieg gewonnen. Verlierer waren die Nationalchinesen unter Chiang Kai-shek. Sie zogen sich mit fast zwei Millionen Mann nach Taiwan zurück. Die Insel 150 Kilometer vor Chinas Südostküste war zuvor 50 Jahre lang japanische Kolonie gewesen.

Chiang Kai-Sheks korruptes Regime hatte China trotz massiver US-Unterstützung verloren. Die USA werden es nicht weiter verteidigen, so Truman noch Anfang 1950.

(weiterlesen …)