Wer ein bisschen stöbert (und einen Google News Alert einrichtet), stößt im Netz immer wieder auf interessante Taiwan-Fundsachen.
Aber zunächst zwei Blogs, die ich wärmstens empfehlen möchte:
Ludigels Taiwan Formosablog (a.k.a. Far East of Common Sense)
Von allen deutschsprachigen Taiwanbloggern, die ich kenne, ist Rüdiger am längsten dabei und schreibt am unterhaltsamsten. Er berichtet aus seinem Alltag als mit einer Taiwanerin verheirateter IT-Ingenieur in einem seltsamen Land. Seine Texte schwanken zwischen Faszination, Belustigung und Frustration.
Rüdiger begleitet die von Gaunern um ihre Ersparnisse gebrachte Schwiegermama zur Gerichtsverhandlung (wo er sich in den Augen der Richterin verdächtig macht), und trifft die Übeltäter. Er versucht, die attraktive Kollegin aus dem Cubicle gegenüber zu vermitteln. In Taiwan fühlt er sich zur Zeit mal wieder sehr wohl, aber das war auch schon mal anders. Und nebenbei kümmert er sich um Straßenhunde. Ich würde gern jeden einzelnen Eintrag lesen, schaffe das nicht und wundere mich immer, wie viel er in der Zwischenzeit schon wieder produziert hat.
VikIn Taipei
Viki ist Sinologin mit China-Erfahrung und lebt nun in Taipeh. Sie schreibt geschliffen und offenbar besonders gern über das, was ihr in Taiwan nicht gefällt. Und das sind nicht die Taiwaner, sondern zum Beispiel Festland-Touristen, die bei der Klo-Schlange im Palastmuseum vordrängeln. Oder ignorante westliche Studenten, die kein Chinesisch sprechen, aber dafür jeden Tag ungestraft beim 7/11 ein Sandwich klauen. (Möge dieser Österreicher von einem kleinen blauen Lieferwagen überfahren werden!) Das liest sich so gut, dass ich auf viel mehr hoffe.
Und was ist sonst noch lesenswert?
Bundestagsabgeordnete Rita Pawelski engagiert sich für Taiwan
Eine CDU-Parlamentarierin aus Hannover, die ausspricht, was man von der deutschen Politik gern öfter hören würde:
Meiner Meinung nach ist Taiwan ein eigenständiges Land, weil es nicht ständig im chinesischen Hoheitsgebiet lag.
Die von der anderen Straßenseite - Chinesen und Taiwanesen in Stuttgart
Jeden Samstag lernen in mitten in Deutschland Kinder aus Taiwan und China ihre Sprache - getrennt durch eine Straße, unterschiedliche Schrift und mehr. Was für eine symbolträchtige Situation.
Ein Gastjahr im Schneeland
Ein 16-jähriger Taiwaner lebt im Badischen und wundert sich über die Partys: "Es ist immer jemand betrunken, obwohl auch in Deutschland der meiste Alkohol erst ab achtzehn Jahren verkauft wird."
Wer noch mehr aus Taiwan erfahren will, kann mir auch auf Facebook und Twitter folgen.
Wer ein bisschen stöbert (und einen Google News Alert einrichtet), stößt im Netz immer wieder auf interessante Taiwan-Fundsachen.

Aber zunächst zwei Blogs, die ich wärmstens empfehlen möchte:
Ludigels Taiwan Formosablog (a.k.a. Far East of Common Sense)
Von allen deutschsprachigen Taiwanbloggern, die ich kenne, ist Rüdiger am längsten dabei und schreibt am unterhaltsamsten. Er berichtet aus seinem Alltag als mit einer Taiwanerin verheirateter IT-Ingenieur in einem seltsamen Land. Seine Texte schwanken zwischen Faszination, Belustigung und Frustration.
Rüdiger begleitet die von Gaunern um ihre Ersparnisse gebrachte Schwiegermama zur Gerichtsverhandlung (wo er sich in den Augen der Richterin verdächtig macht), und trifft die Übeltäter. Er versucht, die attraktive Kollegin aus dem Cubicle gegenüber zu vermitteln. In Taiwan fühlt er sich zur Zeit mal wieder sehr wohl, aber das war auch schon mal anders. Und nebenbei kümmert er sich um Straßenhunde. Ich würde gern jeden einzelnen Eintrag lesen, schaffe das nicht und wundere mich immer, wie viel er in der Zwischenzeit schon wieder produziert hat.
VikIn Taipei
Viki ist Sinologin mit China-Erfahrung und lebt nun in Taipeh. Sie schreibt geschliffen und offenbar besonders gern über das, was ihr in Taiwan nicht gefällt. Und das sind nicht die Taiwaner, sondern zum Beispiel Festland-Touristen, die bei der Klo-Schlange im Palastmuseum vordrängeln. Oder ignorante westliche Studenten, die kein Chinesisch sprechen, aber dafür jeden Tag ungestraft beim 7/11 ein Sandwich klauen. (Möge dieser Österreicher von einem kleinen blauen Lieferwagen überfahren werden!) Das liest sich so gut, dass ich auf viel mehr hoffe.
Und was ist sonst noch lesenswert?
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