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Archive for November, 2011

Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) Taiwan-Deutschland

Aktuell: Das DBA Taiwan-Deutschland ist in Kraft getreten.

Ein Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Taiwan würde Deutschen, die hier leben, eine Menge Umstände ersparen. Und Taiwanern in Deutschland wohl auch.

Natürlich stand auch in diesem Fall Deutschlands unselige „Ein-China-Politik“ einer schnellen Lösung im Weg, denn solche Abkommen werden normalerweise auf völkerrechtlicher Ebene abgeschlossen.

Auch die Schweiz musste dieses Jahr in die Trickkiste greifen, um eine Lösung zu finden.

Geschichte des DBA Taiwan-Deutschland

Das Thema steht in Berlin schon lange auf der Tagesordnung. So forderte 2002 die FDP-Fraktion ein Doppelbesteuerungsabkommen. Und auf eine Anfrage von Taiwan freundlich gesinnten Grünen-Abgeordneten teilte das Auswärtige Amt 2008 mit (PDF):

Die Bundesregierung führt mit Taiwan Verhandlungen über eine Vermeidung der Doppelbesteuerung. Die Verhandlungen gestalten sich auch deshalb zeitaufwändiger als vergleichbare Verhandlungsprozesse, weil die Bundesregierung ihrer Ein-China-Politik Rechnung zu tragen hat. (…) Wann es genau zu einem Abschluss der Verhandlungen kommt, ist deshalb nicht absehbar.

Das Warten hat offenbar bald ein Ende. Aus sicherer Quelle in Berlin wurde mir mitgeteilt:

Mittlerweile liegt der Vertragstext zu einem Abkommen mit Taiwan zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und zur Verhinderung der Steuerkürzung hinsichtlich der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen als abgestimmter Entwurf vor. Im Hinblick auf das besondere Verhältnis zu Taiwan wird dieses Abkommen nicht als völkerrechtlicher Vertrag abgeschlossen werden. Das Abkommen wird von den Leitern des Deutschen Instituts in Taipeh und der Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland unterzeichnet werden. Dies entspricht den Verfahren, die andere westliche Staaten im Verhältnis zu Taiwan praktizieren, z.B. Niederlande, Großbritannien und Belgien. Damit wird die innerstaatliche Umsetzung nicht, wie für völkerrechtliche Vereinbarungen vorgesehen, auf Art. 59 Abs. 2 Satz 1 Grundgesetz (GG) gestützt werden. Die innerstaatliche Umsetzung soll vielmehr auf der Grundlage von Art. 105, 108 Absatz 5 GG im Rahmen eines nationalen Steuergesetz erfolgen. Das Doppelbesteuerungsabkommen soll noch in diesem Jahr unterzeichnet werden und dann 2012 in Kraft treten.

Na, das sind doch mal gute Nachrichten!

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Das könnte auch lesenswert sein: „Wir sind immer ein bisschen mutiger als die Regierung“: Taiwans Freunde im Bundestag


Ob Taiwan doch noch ein etabliertes Reiseziel für deutsche Touristen wird? Der durchschnittliche Pauschalurlauber wird sich sicherlich auch künftig kaum hierher verirren, aber einige Special Interest-Gruppen sind schon aufmerksam geworden und haben dankenswerterweise auch fleißig über ihren Taiwan-Besuch gebloggt.

Die einen kosten…

Da war zum einen eine Reisegruppe von deutschen Tee-Kennern und -Genießern, die im Oktober zwei Wochen lang durch Taiwan gereist ist und dabei offenbar hektoliterweise Tee verkostet hat – in Anbaugebieten, deren Namen ich noch nie gehört habe. Sie haben auch Teemeister und Kannen-Manufakteure besucht und ihre Reise mit vielen Fotos im Blog des „Hamburger Teespeichers“ dokumentiert. Hier stehen alle Beiträge auf einen Blick.

Durch unsere Chinareise im letzten Jahr hatte wir ja schon eine Idee, wie es in Taiwan werden könnte. Doch ich muss sagen, dass ich mich total getäuscht habe.  Taiwan ist ganz anders als Festlandchina. Die Taiwanesen habe eine wundervolle Art mit den Besuchern ihres Landes umzugehen. Die Leute sind mehr als freundlich und hilfsbereit, auch wenn sie kein Englisch verstehen. Sie freuen sich aber ein Loch in den Bauch, wenn sie merken, dass man ein paar Brocken Chinesisch kann. Ich habe jetzt durch die Teereise viel von Land und Leuten gesehen und kann nur sagen, dass ich mein Herz komplett an Taiwan verloren habe. Es ist ein tolles Land und ich kann nur jedem empfehlen dieses kleine Paradies mal zu besuchen.

…die anderen strampeln

Fast zur gleichen zeit war eine Radreisegruppe des Veranstalters „China by Bike“ in Taiwan unterwegs und hat ebenfalls fleißig über ihre Erlebnisse gebloggt – und das sehr lesenswert und manchmal fast poetisch.

Taiwan ist ein Traum für alle Fahrradfahrer. Jede Polizeistation hat Luftpumpen, Flickzeug, Schläuche und eine positive Einstellung für alle Radfahrer. In leuchtend grünen Kästen liegen alle nötigen Utensilien. Leuchtend grün sind auch die Reisfelder durch die wir hindurchfegen. Aufgeteilt in kleine Pulks sausen wir durch die fast autofreie Traumlandschaft. Nur Fliegen ist schöner.

Es ist schwer zu jubilieren, wenn man den halben Tag im Regen gefahren ist, aber warum eigentlich nicht? Die Strecke war ruhig und wunderschön, die Blicke gingen in wolkenverhangene Berge und in Täler mit rauschenden Bächen, chinesische Tuschemaler hätten sich die Finger wundgekritzelt. Nix los auf dem Weg, alles ruhig, das Wasser hat uns heute die Geräuschkulisse geliefert.

Sonst wird er gegessen. Derzeit hat der junge Bambus „Meiren tui“ („Füße schöner Menschen“, es gibt sehr viele verschiedene Bambus-Sorten) Saison, man kann ihn überall an den taiwanischen Landstraßen erwerben. Aber vor allem wogt er wild am Straßenrand. Ein wolkenverhangener und fast stürmischer Tag, passend zum Pazifik, dem großen weiten Meer. Der Wind kommt fairerweise von allen Seiten, komisch, man segelt durch die Gegend und hinter der nächsten Biegung fährt man gegen eine Wand.

Alle Blogeinträge auf einen Blick: Hier (Start) und hier (Ende der Reise).

Sogar Taiwans nationale Nachrichtenagentur CNA ist auf die deutschen Radler und ihre mehr als 700 Kilometer lange Tour aufmerksam geworden, hat sie kontaktiert und diesen Bericht verfasst. Der letzte Ansatz ist unbezahlbar:

The cultural experience seemed to have not only impressed the Germans but also Taiwanese people, according to local tour guide Hsu Chung-hsiang.  „These guys love beer,“ Hsu said. „Instead of drinking tea while sitting in a boat on Sun Moon Lake, they drank tons of Taiwan Beer.“

Die einen sind drin…

In der Leiste rechts liste ich alle deutschen Taiwan-Blogs auf, die ich für lesenswert halte und – vor allem – die aktuell aktiv sind. Es gibt zwei Neuzugänge:

Leben als Waiguoren

Gaby kommt aus der Schweiz und arbeitet seit September 2010 in Taipeh. Wo, weiß ich, da ich sie persönlich kenne – aber ich bin mir nicht sicher, ob sie es im Netz lesen möchte. Sie schreibt viel regelmäißger als ich über ihre Alltagserlebnisse in Taiwan, und auch über Reisen nach Korea, Australien usw. Und auch das hat sie mir voraus: Sie hat schon selbst Dumplings gemacht.

Alexweltweit

Alex‘ Blog hatte ich vor längerer Zeit schon einmal regelmäßig verfolgt, aber dann setzte er sich samt Begleitung von Taiwan nach Australien ab und verschwand somit von meinem Radar. Seit September lebt er nun wieder in Taiwan, und zwar mit Working Holiday Visum und derzeit in Taichung – was einige interessante Beobachtungen des Lebens außerhalb von Taipeh verspricht.

…die anderen sind draußen

Eine ganze Reihe Blogs ist mittlerweile offenbar still eingeschlafen, und ich habe sie aus der Blogroll entfernt. Lest aber ruhig noch einmal nach, es findet sich dort viel Interessantes.

Wir nehmen Abschied von…

  • http://andreasintaiwan.blogspot.com/
  • http://dhelmdach.wordpress.com/
  • http://fiona-taiwan.blogspot.com/
  • http://daniattaiwan.blogspot.com/
  • http://johannes-in-taiwan.blogspot.com/
  • http://robertintaiwan.blogger.de/
  • http://vikintaipei.blogspot.com/

Und was lest Ihr?

Wer noch ein lesenswertes deutsches Taiwan-Blog kennt – bitte unbedingt nennen!

Dann war da noch…

…ein Artikel des neuen deutschen Vertreters (also Botschafters) in Taipeh, Dr. Michael Zickerick, zu seinem Amtsantritt. Er stand in der China Post, und ich war bisher nicht dazu gekommen, ihn hier zu veröffentlichen.

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Sprachkurse in Taipeh

Es sollte sich eigentlich langsam herumsprechen, dass man als Ausländer in Taiwan nicht nur Englisch unterrichten, sondern auch prima Mandarin lernen kann.

Lesetipp: Mein Artikel zum Chinesisch lernen in Taiwan

Ich habe dazu kürzlich auf Spiegel Online und im Deutschlandfunk was veröffentlicht und auch hier im Blog schon über meine persönlichen Sprachlern-Erfahrungen geschrieben.

Chinesisch lernen in Taiwan

Nun gibt es für Interessenten aus Deutschland einen neuen Veranstalter namens Taiwan HuaYu, der ab kommenden Februar zwei- oder dreiwöchige Mandarin-Intensivkurse in Taipeh anbietet. (Website / Facebook)

Bei einem Preis von knapp 3000 Euro haben potentielle Teilnehmer sicherlich eine Menge Fragen. Einige davon habe ich per Mail Jonathan Meyer gestellt. Er organisiert z.Z. von Deutschland aus als Berater das Rahmen- und Ausflugsprogramm für Kursteilnehmer. Jonathan kennt Taiwan seit 2005.

J.Meyer

Ihr schreibt, dass Euer Programm für den deutschen Raum was ganz Neues sein soll. Warum denn?

Wir möchten Taiwan HuaYu als attraktive Alternative zu all-inclusive Angeboten in Peking oder Schanghai anbieten. In der Volksrepublik China gibt es seit langem Intensiv-Sprach- und Kulturprogramme für Ausländer mit nicht mehr als drei bis fünf Wochen Zeit. In Taiwan gibt es bisher nur langfristige Angebote für mehrere Monate (wie z.B. am NTNU Mandarin Training Center) für die man seinen Aufenthalt selbst organisieren muss.* Taiwan HuaYu bietet individuellen und intensiven Unterricht, Eintauchen in die taiwanisch-chinesische Kultur und einen angenehmen Aufenthalt in einem demokratischen, weltoffenen Umfeld.

* Meines Wissens bietet zumindest die Chinese Culture University in Taipeh auch „short term courses plus accomodation“ (mehr Info).

Wer steckt eigentlich dahinter, und warum macht Ihr das?

Taiwan HuaYu ist ein gemeinsames Projekt von Deutschen, Amerikanern und Taiwanesen. Wir waren meist selbst längere Zeit vor Ort und finden, dass Taiwan und vor allem Taipei ein super Umfeld zum Lernen von Mandarin ist. Deswegen wollen wir Taipei als Reiseziel bekanntmachen, um hier Mandarin-Chinesisch zu lernen, die chinesische Kultur zu erleben und mit Taiwan ein tolles Land kennen zu lernen. Im Vergleich zu Peking oder Schanghai sind wirklich internationale Sprachschulen in Taipeh rar gesät – was aber keinesfalls am akademischen Niveau liegt! Mit Taiwan HuaYu wollen wir das ändern.

Wann soll es losgehen, und mit wie vielen Teilnehmern?

Für 2012 bieten wir sechs „Terms“ an: vier im Frühjahr und zwei im Sommer – jeweils passend zu den Semesterferien. Jede einzelne Klasse ist auf acht SchülerInnen begrenzt. Eigentlich haben wir nur ein Mindestalter: 18 Jahre. Unsere Programme richten sich aber klar auch an Studierende und Graduierte. Chinesisch und Kulturkompetenz in der Sinosphere werden immer wichtiger! Warum also nicht im „kleinen China“ lernen?

Studium Chinesisch lernen in Taipei

Warum organisiert Ihr ein tägliches Begleitprogramm mit Rundumbetreuung, Ausflügen etc.?

Die Idee dazu kam uns, als wir uns vergleichbare Programme für Englisch in Kanada, England und den USA angesehen haben. Die meisten Teilnehmer „opfern“ ihren Urlaub, um eine Sprache zu lernen. Da muss die Zeit einerseits optimal ausgefüllt werden – andererseits will man natürlich auch was vom Land sehen! Bei drei bis vier Wochen in Taiwan hat man nicht unbedingt Zeit, sich erstmal um eine Wohnung zu kümmern, dann ein Ausflugsprogramm auszuarbeiten und dazu dann noch vernünftig Chinesisch zu lernen.

Nenne mal ein paar Beispiele für so ein Tagesprogramm.

Unter der Woche verbringen die Teilnehmer fünf Zeitstunden im Chinesischunterricht. Nachmittags werden dann neben Ausflügen zu touristischen „Klassikern“ wie dem Taipei 101 auch kulturelle Angebote organisiert. Da kann man etwa unter professioneller Anleitung Tai-Chi lernen oder Kalligraphie kennenlernen. Am Wochende organisieren wir Ganztagsausflüge z.B. zu einer Teeplantage, durch die uns der Teebauer führt und später in die chinesische Teezeremonie einführt. Den Sonne-Mond-See besuchen wir auch.Bei einem zeitlich begrenzten Aufenthalt von drei bis fünf Wochen kann man eine solche Fülle von Aktivitäten gar nicht selbst organisieren. Das weiß jeder, der schon mal auf eigene Faust in ein neues Land gereist ist.

Klar wäre es theoretisch günstiger, nach dem Unterricht zuhause zu bleiben. Wenn man aber viel erleben will kommt man selbst organisiert auch auf vergleichbare Kosten, wenn man Studiengebühren, Unterkunft im Hotel, Aktivitäten sowie Verpflegung und Flug zusammenrechnet. Wir bieten dabei noch zusätzlich freundliche Betreuer aus Taiwan, die ausländischen SprachschülerInnen gerne ihre Heimat zeigen – unsere TeilnehmerInnen kommen direkt in Kontakt mit Einheimischen und können zwanglos ihre Chinesisch-Kenntnisse anwenden.

Sun Moon Lake Taiwan

Kann es passieren, dass sich nicht genügend Teilnehmer anmelden? Bekommt man dann sein Geld zurück?

Sollte bei Taiwan HuaYu ein Kurs wider Erwarten nicht zustande kommen dann gibt es selbstverständlich das ganze Geld zurück. Da unsere einzelnen Klassen aber ohnehin auf 8 SchülerInnen begrenzt sind, sind wir da sehr flexibel.

In einer anderen Mail erwähnte Jonathan: „TeilnehmerInnen erhalten einen Reisesicherungsschein gemäß §651k. Wenn Huayu die Reise storniert, warum auch immer, gibt es keine Kosten für den Teilnehmer. Sollte der Teilnehmer stornieren, werden die Stornogebühren je nach Stornodatum gestaffelt.“

Wo finden die Kurse statt, und mit welchen Lehrbüchern? Was, wenn die Teilnehmer ein ganz unterschiedliches Sprachniveau haben?

Taiwan HuaYu hat eigene Schulräume in Da’an gepachtet. Wir bieten immer mehrere Sprachniveaus an – auch wenn dies im Einzelfall bedeuten sollte, dass nur ein oder zwei SchülerInnen in einer Klasse sind. Wir benutzen sowohl Lehrbücher aus Festlandchina, als auch aus Taiwan. Dies hängt davon ab, ob die Teilnehmer gerne Kurzzeichen oder Langzeichen lernen möchten.

Finden die Kurse auf Deutsch statt? Oder sind andere englischsprachige Studenten mit im Kurs?

Die Kurse sind bunt gemischt. Das Angebot wird ja auch international angeboten. Wir versuchen den Unterricht möglichst auf Chinesisch zu gestalten, ansonsten sprechen die LehrerInnen aber auf jeden Fall Englisch. Unsere BetreuerInnen sprechen allerdings Chinesisch, Deutsch und Englisch.

Wo ist die Unterkunft? In der Nähe welcher MRT?

Die Unterkunft ist in einem modernen Apartmentkomplex. Jeder Teilnehmer hat ein eigenes Zimmer mit eigenem Bad/Dusche/WC, das Internet ist auch kostenlos. Die MRT-Station Xindian City Hall ist in unmittelbarer Nähe – die Schule in Da’an kann man also bequem in wenigen Minuten erreichen.

Liebe Leser, was sind Ihre Erfahrungen mit dem Sprachstudium in Taiwan? Welche Fragen hätten Sie noch an die Veranstalter von Taiwan HuaYu?


Demonstration against the Taipei Dome

The Taipei Dome (大巨蛋, „big giant egg“), located next to Songshan Culture Park, is one of those „development“ projects that currently abound in Taipei. A 40.000-seat-indoor baseball stadium right across from Sun Yat Sen Memorial Hall, a shopping mall, hotels and office buildings. Business as usual. Big corporations pour lots of concrete and make a lot of money. Citizens and tourists go shopping.

So what is the problem with it?

The problem, as many people see it, is that by greenlighting the construction of the Taipei Dome, the Taipei City government has thrown away the chance to establish something the city and its people really need – namely, a second inner-city forest park.

That is why there is a protest movement. Recently a few hundred people held a protest march (video) from Taipei City Hall to the headquarters of the developer, Farglory Group, and on the the site where the concrete has already started pouring. (newspaper report)

I admire all these citizen groups in Taiwan hitting the streets to protest for their cause. They are too late this time, I am afraid. Big business has succeeded again in establishing facts (chopping down trees, bringing in the big machines, digging holes) before public pressure could make politicians change their minds.

Demonstration Taipei Dome

Citizens protesting against the loss of urban green spaces, 30 Oct 2011.

What a great park this could have been. No one would deny that is was a stroke of genius to establish Daan Forest Park, a few kilometers away to the south-west, at the site of a former military village. But it is just one site. Another forest park, not quite as big, directly across from Sun Yat Sen Memorial Hall would really have breathed life into this part of the city. There are not a lot of green spaces left in the East District along Zhongxiao East Rd.

But there used to be this magnificent spot that is the former Songshan Tobacco Factory. After closing down (apparently in 1998), its grounds had been neglected for years. Trees could grow, wildlife could spread. This is how it looked like (source):

Songshan Tobacco Factory 2006

Before: The area in 2006.

But around 2005/2006, the Taipei City Government signed a contract to turn the area over to Farglory and have them build the „Taipei Arena“ there. As a BOT (build-operate-transfer) project, Farglory would operate the project for 50 years (sacking in all the profits) and then return the area (including a by then probably derelict building) to the city.

Enviromentalists and people from the area (there is a primary school next door) protested and sued. But before all rulings were final, or the project had passed all enviromental impact assessments, the City Government already started removing trees. (mehr …)


Die Filmfreunde im Deutschen Institut haben mal wieder Neuigkeiten verschickt. Klasse Service, vielen Dank!

1) Der mehrfach preisgekrönte deutsche Film „Wer, wenn nicht wir“ (English: „If not us, who“, Chin: „捨愛其誰“) läuft seit dieser Woche in den Kinos „Ambassador-Changchun“ und „Wonderful“.

Trailer mit chinesischen Untertiteln:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=cdhDvz9QjNg;]

2) Am 09.12.2011 folgt der Film „Almanya – Willkommen in Deutschland“ (Chin.: 歡迎來到德國) ebenfalls in den o.g. Kinos.

Der Berliner Bär streifte durch den Trailer für das Taipei Film Festival 2009.

3) GOLDEN HORSE Filmfestival 2011

Auf dem wichtigsten Filmfestival Taiwans, dem „Golden Horse 2011“ (03.11.-24.11.) werden in diesem Jahr die folgenden deutschsprachigen Filme zu sehen sein:

Download des gesamten Festivalprogramms (chin. und englisch).

Abgesehen von „Romeos“ sind bei allen anderen Filmen die RegisseurInnen extra zum Festival eingeladen. Das Golden-Horse Filmfestival 2011 wird unterstützt vom Goethe-Institut Taipei.

Adressen wichtiger Programmkinos:

  • Ambassador-Changchun(長春戲院)Taipei, Changchun Rd., No. 172 台北市長春 路172號, Tel.: (02)25074141)
  • Wonderful Theatre (auch „Majestic“)(真善美戲院) Taipei, Wanhua-Bezirk, Hanzhong-Rd., No. 116, 台北市萬華區漢中街116 號, Tel.: (02)23312270)
  • Blossom Cinema (梅花數位影院)Taipei, Heping E. Rd., Sec. 3, No. 63, 2F 台北市和平東路三段63號2F, Tel:2732-6968, Webseite
  • Cinema 7 (台北絕色影城)Taipei, Hsimending, Hanzhong Rd. No. 52, 台北市漢中街52號, Tel.: (02)2381-1339)
  • SPOT-Taipei Film House (台北光點); Taipei, Zhongshan N. Road, Sec. 2, No. 18 台北市中山北路二段18號, Tel: (02)2511-7786

Meine persönliche chinesische Lieblingsseite, um das Kinoprogramm von Taipeh (und allen anderen Städten Taiwans) auf einen Blick zu erfassen, ist diese hier. Da findet man auch die Programme der billigen Second-Run-Kinos.

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