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Happy New Year! Videos of the Taipei 101 fireworks

Just uploaded. Watch the video. Happy 2013 from Taiwan, everyone!

Which year had the most spectacular fireworks? See the videos and vote in this poll (until January 1, 8 p.m. Taiwan/1 p.m. Central Europe)

Every year, it’s the one attraction that lets the world look towards Taiwan: The New Year fireworks at Taipei 101, until recently the tallest building in the world.

This year’s show will celebrate the arrival of 2013. Officials said that it will be different from the fireworks over the past nine years.

Taipei 101 has invited France’s Groupe F to design the display. 22,000 fireworks will be let off over 188 seconds.

Groupe F has been involved in several world events in the past, such as the opening fireworks show of the Asian Cup in Doha in 2011, the 120th anniversary of the Eiffel Tower in Paris in 2009 and the Olympic Games in Athens in 2004.

A spokesperson said that using advanced technology, the fireworks will be detonated from different angles that have never been attempted in the past. The fireworks will feature saturated colors and little smoke.

Taipei 101 Fireworks

Previous Taipei 101 New Year fireworks

Check out past year’s Taipei 101 fireworks! Which one do you think was most spectacular?

My Video: 2012 New Year fireworks at Taipei 101

My Video: 2011 New Year fireworks at Taipei 101

What do you think about Taiwan’s New Year fireworks at Taipei 101?

I am a German reporter living and working in Taiwan. Read more English posts on this mostly German blog. Follow me on Twitter, Facebook, Plurk, or Google Plus.

English posts you might want to have a look at:

More about my Taiwan book


Gegen den Geburtenmangel: Leihmütter legalisieren?

Der zweiwöchentliche Newsletter der Münchner Taipeh-Vertretung (s.u.) beschäftigt sich dieses Mal u.a. mit folgenden Themen:

  • Taiwan bei Klimakonferenz in Doha
  • Taiwan bei Korruptionsindex 2012 auf Rang 37
  • Leihmutterschaft erneut in der Diskussion
  • Eierproduktion nach EU-Standards

Diskussion um Leihmütter in Taiwan

Taiwan Aktuell übersetzt einen Kommentar der China Post:

Die Frage der Leihmutterschaft ist in Taiwan wieder in den Fokus der öffentlichen Diskussion gekommen, als kürzlich die Nachricht auftauchte, dass eine sehr prominente Familie, und zwar die des früheren Vizepräsidenten Lien Chan, drei neue Familienmitglieder mit der Hilfe von zwei Leihmüttern bekommen hat. Leihmutterschaft ist in Taiwan (wie auch in Deutschland) nach wie vor verboten. Liens Tochter Hui-sin hatte sich in den USA, wo die Praktik erlaubt ist, die Leihmütter für ihren Kinderwunsch gesucht. Das Thema Leihmutterschaft ist in Taiwan nicht neu, und auch die Regierung beschäftigt sich mit der Frage einer Legalisierung bereits seit geraumer Zeit.
(…)
Schon immer war es eine stark verwurzelte chinesische Tradition, dass eine Person – und zwar aus dem väterlichen Familienzweig – Nachkommen haben muss (selbstredend Söhne), um den Familiennamen weiterzugeben. In früheren Zeiten war es für einen Mann durchaus üblich, sich eine zweite Frau oder sogar mehrere weitere Frauen zu nehmen, falls die erste Frau ihm noch keinen Sohn geboren hatte. Möglicherweise hatten Männer damals auch noch ganz andere Gründe dafür, mehr als eine Frau zu haben, doch das ist ein Thema, das an anderer Stelle behandelt werden muss.

Lesetipp: Mein Beitrag über Geburtenmangel in Taiwan

Erste Taiwan-Eier ohne Käfighaltung

Eine Hühnerfarm aus Kaohsiung ist angeblich „der erste Legebetrieb in Asien, der tiergerechte Standards für die Produktion von Eiern erfüllt wie sie auch in der Europäischen Union vorgeschrieben sind.“

Jeder der vergrößerten Käfige misst 2,45 mal 1,25 Meter und beherbergt 30 bis 40 Hennen. Damit hat der einzelne Vogel durchschnittlich mindestens 750 Quadratzentimeter Platz, das ist drei- bis viermal soviel wie in der konventionellen Käfighaltung.
(…)
Die Qualität der Eier und die besseren Lebensbedingungen der Hennen haben natürlich ihren Preis. Ein Ei der Shih An Farm kostet 10 bis 12 NT$, das sind umgerechnet 26 bis 31 Euro-Ct. und damit das Zwei- bis Dreifache eines Eis aus konventioneller Käfighaltung.

Mein Beitrag über Landwirtschaft in Taiwan: Bitterer Reis

Wer die PDF-Dateien künftig direkt erhalten möchte, kann sich in München bei svenja.weidinger (at) gmx.net melden.

Weitere deutsche Quellen für regelmäßige Neuigkeiten:


Markenbildung und Selbstvermarktung auf Facebook, Twitter & Co.

Als freier Taiwanreporter für deutsche Medien besetze ich eine recht spezielle Nische. Um wahrgenommen zu werden, und um möglicherweise neue Geschäftsfelder zu erschließen, bin ich seit einiger Zeit recht aktiv in diversen sozialen Netzwerken. Außerdem macht es mir ganz einfach Spaß, mit so vielen Menschen wie möglich über ein Thema zu kommunizieren, das mir am Herzen liegt: Taiwan.

Mein Geld verdiene ich mit Berichten für klassische Medien: Zeitungen, Radio, Fernsehen. Immer mehr Zeit aber verbringe ich im Netz auf diversen sozialen Netzwerken. Nicht privat, sondern unter der Marke taiwanreporter.

 

Social Media taiwanreporter

 

Damit verdiene ich so gut wie nichts. Warum investiere ich als freier Journalist also so viel Zeit in Social Media-Aktivitäten? Einige der wichtigsten Gründe:

  • Claims abstecken

    Ich will gerüstet sein für die digitale Zukunft des Journalismus. Die Krise der Tageszeitungen macht in Deutschland ja gerade sehr deutlich, wohin der Trend geht: Ins Netz. Ob Verlagshaus oder Einzelkämpfer, dort hat jeder die gleichen Chancen, Leser/Zuschauer/Kunden zu erreichen. Aber nur, wenn er sich in seinem Spezialgebiet etabliert hat und weiß, wie er Aufmerksamkeit erzeugen kann.

    Journalismus wird immer multimedialer. Das Netz verwischt die Grenzen zwischen Text, Audio und Video. Als ausgebildeter Fernseh- und Radioreporter hatte ich zwar mal einen kleinen Startvorteil, was das Erzählen mit Bildern und Tönen angeht. Aber ich will mit neuen Entwicklungen Schritt halten. Man muss als Journalist nicht alles perfekt beherrschen, aber man sollte passende Werkzeuge auszuwählen können. Und dafür muss man wissen, welche Formen ankommen.

  • Persönlichkeit als Marke etablieren

    „Gefolgschaft“ hat einen unangenehm passiven Beigeschmack, also sagen wir es so: Ich möchte mir eine eigene Zielgruppe erschließen. Wenn ich für klassische Medien arbeite, weiß ich kaum, wen ich erreiche, und es kommen auch meist wenig Rückmeldungen. Für Zeitungsleser bin ich nur ein Name in der Autorenzeile, für Radiohörer eine Stimme ohne Gesicht und Geschichte.

    Das ist im Netz ganz anders. Meine „Follower“ (nennen wie sie der Einfachheit halber mal so) haben sich bewusst für mich als Nachrichtenquelle entschieden. Sie können erforschen, was ich schon alles über Taiwan gesagt und veröffentlicht habe, und sich ein Bild von mir machen. Wenn sie möchten, können sie direkt mit mir in Kontakt treten – auch zu Themen, die sie selbst vorgeben. Und da ich im Netz nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch und Chinesisch unterwegs bin, erreiche ich Menschen, die sonst nie von mit erfahren hätten – und ich nicht von ihnen.

  • Erfahrungen teilen

    Soziale Netzwerke eröffnen mir immer wieder neue Möglichkeiten für klassische Medienberichte. Ob es Anregungen für Geschichten sind oder Kontakte zu Ansprechpartnern. Eine kurze Frage, in die Runde geworfen bei Facebook oder Twitter, kann viel bringen.

    Besonders schön ist es, wenn die digitalen Bekanntschaften ins wahre Leben hinüberreichen. Viele der interessantesten Menschen, mit denen ich mich ab und zu in Taipeh auf einen Kaffee treffe, hätte ich ohne deren Blog oder meine Facebook-Seite nicht kennen gelernt.

taiwanreporter auf Facebook: ca. 2500 Follower

Man muss nicht alles mögen, was Herr Zuckerberg veranstaltet. Aber um wahrgenommen zu werden, führt derzeit kein Weg an Facebook vorbei. Ich bin dem Club erst relativ spät beigetreten und nutze mein persönliches Profil eher passiv: als Adressbuch, um auf interessante Links hingewiesen zu werden und um zu sehen, was alte Bekannte so treiben.

Meine taiwanreporter-Facebook-Seite allerdings brummt seit drei Jahren, und so lange sie sich gut entwickelt, werde ich dort auch weiter viel Zeit verbringen.

http://www.facebook.com/taiwanreporter

Seit meinem ersten Eintrag am 5. Januar 2010 schreibe ich auf Facebook vor allem auf Englisch. So erreiche ich die maximale Wirkung bei allen, die sich nie auf dieses primär deutschsprachige Blog verirren würden.

Was? Meine Facebook-Strategie

Thematisch ist meine Facebook-Seite ein Kessel Buntes rund um Taiwan. Natürlich möchte ich auch auf politische Diskussionen, ökologische Probleme und andere wichtige Themen aufmerksam machen. Um meine Follower aber zunächst einmal überhaupt zu gewinnen und dann nicht abzuschrecken, kombiniere ich harte Brocken mit leichter Kost. Fotos, Links zu originellen Blogs, Beobachtungen aus Taiwans Alltag. Ich denke, das Verhältnis liegt etwa bei 80% „interessant“ zu 20% „wichtig“.

Was kommt gut an? Ich habe über die Top 10 meiner beliebtesten Taiwan-Fotos 2012 gebloggt.

Wer? Meine Facebook-Fans

Aktuell haben fast 2500 Leute auf „Gefällt mir“ geklickt. Die meisten sind offenbar taiwanische Studenten, die sich dafür interessieren, was man sich auf Englisch (oder Deutsch) über ihr Land erzählt, und wie Ausländer Taiwan wahrnehmen.

http://www.facebook.com/photo.php?fbid=10151185019328295&set=a.10150818066653295.398272.234843808294

Interessant ist ein Blick auf die Facebook-Seitenstatistiken:

  • 1400 Follower befinden sich in Taiwan, 460 in Deutschland
  • 1004 nutzen Facebook auf Chinesisch, 978 auf Englisch, 353 auf Deutsch
  • Mehr als 40% der Nutzer sind zwischen 25 und 34 Jahren alt
  • Nur ganz wenige sind jünger als 18 oder älter als 54
  • Die Mehrzahl ist weiblich

Wer hört zu? Wie Facebook-Seiten im Blickfeld bleiben

Tausende von Fans, aber Probleme, sie zu erreichen: Viele Betreiber von Facebook-Seiten beklagten sich diesen Herbst darüber, dass ihre Beiträge immer seltener standardmäßig im News-Stream der Fans auftauchen. Wer die volle Aufmerksamkeit will, muss Facebook dafür bezahlen.

Einmal habe ich das auch ausprobiert und 8 Euro in diesen Post investiert, um mein neues Taiwan-Buch bekannt zu machen.

http://www.facebook.com/photo.php?fbid=10151143084958295&set=pb.234843808294.-2207520000.1356674099

Das Ergebnis: 7422 Leute haben das Bild gesehen. Mehr als jemals zuvor auf meiner Seite. 6856 von ihnen hätte ich nicht erreicht, ohne Geld auszugeben. Viele von ihnen wurden auch zu Followern.

Facebook Screenshot Seite bewerben

Ist es effektiv, auf Facebook seine eigenen Posts zu promoten? Offenbar ja. Werde ich es deswegen regelmäßig tun? Sicher nicht. Am Ende ist doch immer die Qualität des Content ausschlaggebend dafür, wie viele Menschen man erreicht.

Damit Facebook meine Posts nicht allzu vielen Fans vorenthält, steht nun dieses Bild immer ganz oben in meiner Chronik:

http://www.facebook.com/photo.php?fbid=10151145596473295&set=pb.234843808294.-2207520000.1356674099

taiwanreporter auf Twitter: ca. 1300 Follower

Auf den Tag genau vor drei Jahren sendete ich über meinen taiwanreporter-Twitter-Account meinen ersten Tweet in die Welt.

Mehr als 6000 Tweets sind es seitdem geworden. Und aktuell fast 1300 Follower.


Wofür? Meine Twitter-Nutzung

Ich bin kein Hardcore-Nutzer, aber ich schätze Twitter sehr.

  • Twitter ist ein wahnsinnig guter Newsticker und die schnellste Methode, sich über topaktuelle Entwicklungen zu informieren
  • Twitter ermöglicht niedrigschwellige, unverbindliche Kontaktaufnahme (anders als z.B. „Befreunden“auf Facebook oder die Herausgabe einer Mail-Adresse)
  • Twitter eignet sich auch für schnell dahingesagte Gedankenschnippsel, denen man woanders keinen dauerhaften Platz einräumen würde

Tweets sind flüchtig. Zwar werden sie gespeichert und bleiben theoretisch auffindbar, praktisch aber versenden sie sich schnell und entschwinden im unaufhörlichen News-Strom. Das ist Vor- und Nachteil zugleich.

Auf Twitter verbreite ich auch Links zu kontroversen politischen Themen, die ich von meiner Facebook-Seite eher fernhalte, um dort keine zu polarisierte Stimmung aufkommen zu lassen. Auf Twitter wird das meiner Erfahrung nach eher toleriert.

Außerdem ist Twitter natürlich der perfekte Kanal, um Meldungen aus anderen Netzwerken automatisiert weiterzuverbreiten. Ob neue Blogeinträge, Facebook-Posts oder Google Plus-Updates: Sie alle streue ich auch über Twitter. Wen es interessiert, der klickt, liest und teilt hoffentlich den Link. Wen es nicht interessiert, der muss sich nicht weiter gestört fühlen.

taiwanreporter auf Google Plus: in mehr als 250 Kreisen

Wer es nicht wirklich ausprobiert hat, belächelt Google Plus derzeit noch gern. Die „Geisterstadt“ ist aber drauf und dran, sich als lebendiges soziales Netzwerk zu etablieren. Ich bin mit meinem Account auch dabei. Besonders beliebt ist Google Plus derzeit bei:

  • Nutzern, die Facebook den Rücken gekehrt oder sich zumindest mental verabschiedet haben
  • Tech- und Medienspezialisten, die als klassische early adopter auf G+ oft mehr Follower haben als auf Facebook (der deutsche Techblogger Sascha Pallenberg aus Taipeh ist mit mehr als 76.000 Followern ein Paradebeispiel)
  • Fotografen, die Googles Integration von Picasa und die aufgeräumte Oberfläche schätzen, um ihre Arbeiten zu präsentieren

Wie ich auf Google Plus heimisch wurde

Am Anfang machte ich einen Fehler: Ich wollte Google Plus wie Facebook behandeln und richtete neben meinem persönlichen Account eine taiwanreporter-Seite ein. Die Folge: Ich verschwendete viel Zeit mit dem Hin- und Herwechseln und damit, Nutzer hier oder dort einzukreisen. Die Resonanz hielt sich sehr in Grenzen.

Vor zwei Monaten zog ich dann die Reißleine und gab bekannt, dass ich die Seite einmotte und meine Aktivität künftig komplett auf das persönliche Profil verlagere.

Seitdem macht Google Plus mir viel mehr Spaß, es kommen neue Follower dazu, und ab und zu stoßen meine Posts dort auch auf messbares Interesse. Ich denke, das wird noch mehr werden.

Google Plus Screenshot

Beispiel: Hinweis auf meinen taz-Bericht über Studentendemos in Taiwan

Bald führen alle Wege zu Google Plus

Google integriert G+ derzeit schrittweise so fest in sämtliche Dienste, dass es bald eine unverzichtbare Schaltzentrale für alle Nutzer mit Google-Konto sein wird. Wer wahrgenommen werden will, kann sein Profil schon mal fit für die Zukunft machen.

Google Author Snippet

Seit einiger Zeit nutze ich in diesem Blog sogenannte Author Rich Snippets, die dafür sorgen, dass Google-Suchtreffer meines Blog automatisch mit Links zu meinem Google Plus-Profil verbunden werden. In der Theorie heißt das: Wer so einen Kopf neben einem Suchergebnis sieht, klickt eher drauf.

taiwanreporter auf Youtube: ca. 300 Abonnenten

Videotechnisch begann mein Jahr 2012 mit einem absoluten Volltreffer. Mein Video des Silvester-Feuerwerks am Taipei 101-Wolkenkratzer, gedreht vor meiner Haustür und sofort hochgeladen, wurde viral. Die weltweiten Abrufzahlen gingen zwei Tage lang durch die Decke. Bis heute wurde das Video fast 900.000-mal abgerufen und ist natürlich hauptverantwortlich dafür, dass mein Youtube-Kanal kürzlich die Millionenmarke geknackt hat.

Finanziell profitiert habe ich davon leider nicht, denn damals war ich noch nicht im Youtube-Partnerprogramm.

Rund um Taiwans Präsidentenwahl im Januar 2012 habe ich dann diverse Mitschnitt von Kundgebungen und sonstigen Veranstaltungen hochgeladen. Einige davon wurden auch recht häufig abgerufen, etwa die internationale Pressekonferenz von Taiwans Präsident Ma Ying-jeou.

Seit ich Mitte des Jahres ins Youtube-Partnerprogramm aufgenommen wurde, gebe ich mir natürlich deutlich mehr Mühe, regelmäßig attraktiven Video-Content hochzuladen.

Eher aufwändig produzierte Videos schlagen zwar nicht viral ein, kommen aber langfristig gut an. Zum Beispiel das Porträt einer Straßenhändlerin in Taipei.

Im Jahr 2013 werde ich definitiv versuchen, ein regelmäßiges, aktuelles Videoformat aus Taiwan zu entwickeln. Der Knackpunkt ist: Es muss schnell zu produzieren sein, dabei optisch attraktiv sein, und es zieht mich nicht unbedingt selbst vor die Kamera.

Taiwan calling: Noch mehr soziale Dienste und Netzwerke

Manchmal verliere ich schon fast den Überblick darüber, wo ich Accounts eingerichtet habe. Diese Dienste nutze ich mehr oder weniger regelmäßig:

  • Blurb, um meine eigenen Bücher über Taiwan zu gestalten und zu verkaufen
  • Plurk, ein Twitter-Klon aus Taiwan, wo ich ab und zu auf Chinesisch poste
  • Slideshare, um PDF-Dateien und Powerpoint-Präsentationen zu teilen
  • Storify, um Social Media-Debatten zusammenzufassen (Beispiel: Aufregung über McDonald’s Bubble Tea-Werbung)
  • Bambuser, um mit Video-Livestreams vom Handy zu experimentieren
  • Flattr, um anderen die Möglichkeit zu geben, meine Arbeit mit einer kleinen Spende für die Bubble Tea-Kasse zu würdigen

Teaser für mein Buch „Taiwan: Snapshots of Democracy in Action“, gestaltet mit Animoto

Das könnte auch interessant sein:

Liebe Leser, eigentlich geht es bei der ganzen Geschichte ja nicht um mich, sondern um Sie. Wie kann ich meine Online-Aktivitäten so bündeln, dass Sie noch mehr davon haben?


In 2012, I posted at least 100 pictures from Taiwan on my taiwanreporter Facebook page. Some of them proved to be very popular and were shared and re-shared by a lot of readers. Time to announce my very own 2012 Taiwan Hall of Fame!

So how do you measure a post’s popularity on Facebook? In the Page Insights section, Facebook offers the following criteria:

  • Reach
  • Engaged Users
  • Talking About This
  • Virality

Ordering my 2012 pictures by these criteria, they all produced slightly different results. I decided to go with Talking About This. Facebook defines it as:

The number of unique people who have created a story from your Page posts. Stories are created when someone likes, comments on or shares your post.

In my case, for 2012 this number ranges from 1,509 (most popular photo) to 243 (10th most popular photo).

My 2012 Facebook Taiwan Photo Hall of Fame

  1. German TV reporting from Taiwan

    In June 2012, German public television ARD broadcast a 30 minute documentary about Taiwan’s nature and folk customs. I assisted the TV crew during the filming. The video is still online.

  2. German TV in Taiwan

    In July, ARD broadcast the next report from Taiwan: About Maestro Wu from Kinmen, who turns old grenades into new knives.

  3. Taiwanese identity

    Do you still remember the „What people think I do“ Facebook photo meme? I contributed a pic as well.

  4. My Taiwan book

    Having witnessed many interesting events in Taiwan, like elections and protests, I published a little photo book. It’s called „Taiwan: Snapshots of Democracy in Action“, and the text is completely English/Chinese. You can download an e-book version for less than US$1. Check it out!

  5. Student protests

    Taiwanese students are protesting for media freedom. I wrote an article about Taiwan’s new student movement for the German daily newspaper taz.

  6. Coffee shops in Taipei

    After Taipei was named one of the world’s best cities to have coffee by some website, I published my collection of Taiwanese coffee shop logos.

  7. Christmas atmosphere in the Taipei MRT

    On my way home, I saw this cute Christmas decoration in the Yongchun subway station. Some readers apparently liked it, too!

  8. A map of China without Taiwan

    Time magazine published this map which clearly depicts Taiwan as not being part of China. I like that.

  9. German TV returns to Taiwan

    After the first trip resulted in the reports mentioned above, my colleagues from German TV vame back to Taiwan and shot more scenes. I accompanied them high into the mountains to film the tea harvest. Check out my picture gallery about German TV coming to Taiwan.

  10. Future map of Taipei’s MRT system

    I found that, despite all the construction going on for years, many Taipei residents do not know what is awaiting them. So I posted this map. The expanded MRT system will be awesome!

You can still like and share all these pictures on Facebook.

What is your favourite Taiwan photo on the Web? Please post a link in the comments.

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Expressway to spoil Taiwan’s east coast?

Taiwan’s government has decided it might be a good idea to build an expressway along the east coast, connecting the cities of Hualien and Taitung. That would probably ruin one of Taiwan’s most beautiful landscapes.

The Ministry of Transportation and Communications will spend almost half a million US Dollars to conduct an assessment, the Taipei Times reports. The cost of the highway itself, according to the Directorate General of Highways (DGH), would exceed NT$100 billion (US$3.5 billion).

Where will they build Taiwan’s new east coast highway?

Building an expressway along the east coast is not really news. The government’s official ROC (Taiwan) 2011 Yearbook included it in a map of Taiwan’s highway network as being „under planning or construction.“

The planned route cuts right through Taiwan’s idyllic, largely unspoilt East Rift Valley, passing by the towns of Ruisui (famous for river rafting) and Yuli.

Map Taiwan Highway Network

Note that there are even plans for the expressway to cross the Central Mountain Range and connect to the west coast highway network at Chaozhou near Kaohsiung.

There is also this information (emphasis mine):

[U]nder the Hualien-Taitung Area Development Act 花東地區發展條例 passed June 13, 2011, NT$40 billion (US$1.36 billion) will be allocated over a 10-year period for the improvement of infrastructure, tourism, ecological sites and other concerns in Hualien and Taitung counties. Special attention will be paid to providing safe, reliable and convenient transportation services comparable to that available along the west coast.

The yearbook was published in late 2011. Since the Government Information Office (GIO) was disbanded this year, it’s no longer available online.

Who needs a new highway on Taiwan’s east coast?

Between them, the counties of Hualien and Taitung have a population of 100,000 570,000. While they cover more that 20% of Taiwan’s area, they are only home to 2.5% of the country’s total population.

There are already two highways connecting Hualien and Taitung. Highway 11 runs along the east coast, Highway 9 cuts through the East Rift Valley. These roads are usually pretty empty. When I travelled up the east coast in early October, it was extremely smooth driving. (Unfortunately, I was almost run off the road at one point by some Taipei idiots who used the highway as a personal racing track for their Porsches and Audis.)

The Taipei Times quotes DGH Director General Wu Meng-feng (吳盟分):

He said that traffic on a normal weekday only usually accounts for about 20 percent of the highway’s designed capacity. However, congestion at some sections of the highway may occur at the Lunar New Year holiday or long weekends, he added.

Taiwan East Rift Valley

So this construction project would benefit only tourists, not the residents of Hualien and Taitung counties. Instead of having more trains run down the east coast from Taipei (there are train stations all along the East Rift Valley) and improving eco-friendly cycling tourism, all the Ministry of Transportation and Communications can think of seems to be pouring more concrete and building new highways.

One reason may be that Chinese tour groups have precious little time and absolutely need to be rushed from one sight to the next in their air-conditioned tour busses as quickly as possible. They don’t take trains, and they definitely don’t ride bikes.

Where is Taiwan’s environmental policy headed?

Despite a lot of talk about enviromental protection, low-carbon economy and sustainable tourism, Taiwan’s central and local governments seem to be firmly rooted in a 1980s construction state mindset. I am afraid that there are people who will not stop until all of Taiwan, including the mountains and coastlines, looks like this:

Modern architecture. Made for cars, not human beings.

Posted by taiwanreporter on Wednesday, October 31, 2012

When that is accomplished, they will start everything all over again. Like in Taipei City, where it has been deemed absolutely necessary to change the color of all bike lanes from green to red.

There is an awful lot of money in public construction, and it’s no secret that many politicians in Taiwan have for a long time been using those budgets to curry favors, reward services and help influential friends make a few NT$ on the side.

Check out this article from a 1996 government magazine: Constructive Criticism

Most of Taiwan’s major infrastructure development projects are plagued by cost overruns, poor-quality construction, and lengthy delays. Construction firms are coming under heavy fire for corruption, mismanagement, and incompetence (…)

The tax payers are left with the bill. And with a ruined environment. But hey, at least they will be able to get from Hualien to Taitung a little faster.

There are enouraging signs, like the decision not to build Taiwan’s eigth naptha cracker project in a stretch of ecologically valuable wetlands. But to me it seems like, enviroment-wise, for every step forward Taiwan is taking two steps back.

Another example: Building the Taipei Dome instead of having an inner-city park

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Alle Jahre wieder: Taiwan vollstreckt Todesurteile

In Taiwan sind gestern (Freitag, 21. Dezember 2012) sechs Häftlinge hingerichtet worden. Damit dürfte die Regierung beim Großteil der Bevölkerung Pluspunkte gesammelt haben, denn die Mehrzahl der Taiwaner befürwortet die Todesstrafe. Dass Taiwan damit sein internationales Image beschädigt, scheint zweitrangig.

Im Jahr 2010 hatte Taiwans Regierung nach einem mehrjährigen Moratorium wieder begonnen, Todesurteile zu vollstrecken. Dazu hatte ich diesen Bericht im Deutschlandfunk veröffentlicht: Rückschritt in Sachen Menschenrechte

Im Jahr 2010 wurden vier Häftlinge hingerichtet (per Schuss ins Herz), 2011 waren es fünf, nun sechs. Ich denke, da kann man von einem Trend sprechen.

Wie kam es dazu? Streit um Todesstrafe in Taiwan, mein Blogeintrag von 2010

Aktuell sitzen in Taiwan noch 55 Häftlinge im Todestrakt.

 

Diagramm: Morde und Hinrichtungen Taiwan

 

Ein grausamer Mord polarisiert die Diskussion

Ein Auslöser für den Vollzug der jüngsten Hinrichtungen dürfte ein besonders grausamer und Aufsehen erregender Fall aus Tainan sein: Der Täter hatte einem Zehnjährigen die Kehle durchgeschnitten – angeblich, um sich so eine bequeme Gefängniszelle auf Lebenszeit zu sichern. „In Taiwan wird man sowieso nicht mehr hingerichtet, selbst wenn man einen oder zwei Menschen tötet“, soll er gesagt haben.

Kein Wunder, dass eine Empörungswelle folgte und viele Taiwaner forderten, die Todesstrafe auf keinen Fall abzuschaffen.

Auf Chinasmack wurden einige Reaktionen übersetzt: Child’s Death Rallies Support for Death Penalty in Taiwan

Internationale Kritik an der Todesstrafe in Taiwan

International aber beschädigen die Hinrichtungen Taiwans Image. Zwar werden oft die USA und Japan als Beispiele für  Demokratien mit Todesstrafe genannt, aber gerade aus europäischer Sicht bietet Taiwans Todesstrafe immer wieder Anlass für Kritik.

Zwei Juristen aus Deutschland und Österreich, die Professoren Eibe Riedel und Manfred Nowak, wurden von Taipei gebeten, Taiwans offiziellen Menschenrechts-Bericht zu prüfen. Vor wenigen Wochen hatten sie die Regierung gebeten, vor ihrem Besuch im Februar keine Hinrichtungen mehr durchzuführen. Ich bin gespannt, welche Auswirkungen die jüngsten Entscheidungen auf ihre Arbeit haben werden.

Nach den fünf Hinrichtungen Anfang 2011 hat sich sogar die Bundesregierung offiziell zu Taiwan geäußert, was ja selten vorkommt. Der Menschenrechtsbeauftragte im Auswärtigen Amt, Markus Löning, sagte damals:

Ich verurteile die Hinrichtungen scharf. Taiwan habe ich immer als  ein positives Beispiel für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit  angesehen. Umso schlimmer ist es, dass von Taiwan nun ein solch negatives Signal ausgeht.

 

Nun ist solche Kritik aus der EU an Taiwan ja nicht ganz frei von Heuchelei, denn durch ihre Ein-China-Politik unterstützen die europäischen Regierungen nicht gerade Taiwans demokratische Entwicklung. Das Land meist zu ignorieren und diplomatisch kaltzustellen, in solchen Fällen aber die Moralkeule zu schwingen, ist keine geschickte Strategie.

Lesen Sie weitere Einträge zum Thema „Todesstrafe in Taiwan“

 

Taipei Prison: Gefängnis

 

Unschuldige als Opfer

Auch nach Ende von Taiwans Diktatur gab es Fälle, in denen nachgewiesenermaßen Menschen im Namen des Gesetzes zu Unrecht getötet wurden. Vor knapp zwei Jahren kam heraus, dass noch 1997 ein Unschuldiger hingerichtet worden war.

Oft wurden solche „Geständnisse“ per Folter erpresst. Noch immer sitzen in Taiwan Häftlinge im Todestrakt, deren Schuld nicht unumstritten ist. Auch sie könnten jederzeit hingerichtet werden. So startete Amnesty International kürzlich eine Kampagne, um auf den Fall von Chiou Ho-shun aufmerksam zu machen.

Die jüngsten Hinrichtungen kritisierte Amnesty International in diesem Statement:

Taiwan provides no procedure that would allow people on death row to seek a pardon or for the sentence to be commuted – a right recognized by the International Covenant on Civil and Political Rights, which the Taiwanese parliament has voted to implement.

Family members are not informed about scheduled executions in advance. They only find out when they are invited to collect the body from the mortuary.

In addition, serious fair trial concerns have marked the imposition of the death penalty in Taiwan.

 

In eigener Sache

Meine persönliche Meinung zu dem Thema hatte ich schon vor längerer Zeit in einem Leserbrief an die Taipei Times dargelegt.

In Kürze: Einen Verbrecher zu töten, kann kein verlorenes Leben zurückbringen. Aber einen Unschuldigen zu töten, zerstört weitere Leben. Nämlich die seiner Angehörigen. Weil Fehlurteile niemals völlig ausgeschlossen werden können, halte ich die Todesstrafe für falsch.

Wenn jemand eine andere Meinung hat, respektiere ich das. Ein Forum werde ich Befürwortern der Todesstrafe aber hier in den Kommentaren nicht bieten.