Ist der Bubble Tea-Trend vorbei? Google verrät es

Seit kurzem googlen die Deutschen wieder häufiger nach „Taiwan“ als nach „Bubble Tea“. Das war nicht immer so.

Kaum spiele ich ein bisschen mit Google Trends herum, erhalte ich diese spannende Grafik:

Was lernen wir daraus?

  1. Das deutsche Interesse an Taiwan hält sich in Grenzen.
  2. Am meisten gegoogelt (gegooglet?) wurde „Taiwan“ im März 2005. Damals hatte China sein „Anti-Abspaltungsgesetz“ beschlossen.
  3. Danach ging es bergab. Ein Interessen-Hoch folgte noch im August 2009, als nach dem Taifun Morakot ein paar Tage lang Taiwan in der Tagesschau zu sehen war.
  4. Im Juli 2011 zog „Bubble Tea“ vorbei – ungefähr ein Jahr, nachdem im großen Stil Shops in Deutschland eröffneten. Diese Entwickung kann man an den Kommentaren zu meinem ersten Post über Bubble Tea in Deutschland ganz gut nachvollziehen.
  5. Bubble Tea Shop Berlin mit Suhi

    Bubble Tea gibt’s in Deutschland mittlerweile wirklich überall. Aber was sind das für Farben?

  6. Ihren Höhepunkt erlebte die Bubble Tea-Suche im Juni 2012, als McDonald’s ein entfernt ähnliches Getränk ins Sortiment aufnahm. (War McDonald’s BubbleTea-Werbung rassistisch?) Kurz danach brach die unsägliche mediale Sommerloch-Empörungswelle über angebliches Gift im Bubble Tea etc. ausbrach.

Tja, und seitdem scheint es wieder ruhiger zu werden. Hört man denn schon davon, dass in Deutschland Bubble Tea-Läden wieder geschlossen werden?

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2 Kommentare zu “ Google, Taiwan und der Bubble Tea ”

  1. NoDoubt2012 sagt:

    ja…man liest und hört von schliessungen. was bei all der fehlinformation und den falschmeldungen (deren revidierung natürlich keiner beachtet) nicht verwunderlich ist.
    schon schade, was so durch die medien geistert.
    und, wie gut doch schlechte nachrichten ankommen, während die guten keines blickes gewürdigt werden.

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