Sind Buxiban schädlich für Kinder?

Der zweiwöchentliche Newsletter der Münchner Taipeh-Vertretung (s.u.) beschäftigt sich dieses Mal u.a. mit folgenden Themen:

  • Präsident Ma bekräftigt den „Konsens von 1992“
  • Engere wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Taiwan und EU
  • Neue Regeln für Pensionäre
  • Schüler sollen weniger lernen

Kritik an Taiwans „Paukschulen“

Kinder auf Spielplatz in Taiwan

Besonders interessant finde ich den aus der China Post übersetzten Bericht über die Nachhilfeschulen. Die „Child Welfare League Foundation“ fordert Eltern auf, lieber mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen und Ihnen Dinge beizubringen wie „Schuhe binden oder Radfahren“, statt sie bis spät Abends in die Buxiban (補習班) zu schicken.

Kinder derartig lange in der Schule zu lassen ist schlussendlich sinnlos. Erziehungswissenschaftler schlagen vor, den Kindern keinen Nachhilfeunterricht erteilen zu lassen. (…) So verführerisch es auch sein mag die Kinder sieben Tage die Woche mit Extraunterricht zu Höchstleistungen zu trimmen, sie schaffen es nicht.

Lesetipp: Meine Beobachtungen über Schüler in Taiwan

Wer die PDF-Dateien künftig direkt erhalten möchte, kann sich in München bei svenja.weidinger (at) gmx.net melden.

Weitere deutsche Quellen für regelmäßige Neuigkeiten:

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