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Archive for Februar, 2013

Kulturschock Taiwan-Deutschland beim Schüleraustausch: Muss nicht sein

Nicht jeder Deutsche schafft es, Taiwan zu besuchen. (Schade.) Aber vielleicht kommt Taiwan ja zu Ihnen nach Hause? Jahr für Jahr machen sich viele junge Taiwaner zum Schüleraustausch auf den Weg nach Deutschland. Wenn Sie einen Gastschüler aus Taiwan bei sich aufnehmen möchten, sind hier ein paar Tipps für Gasteltern, um gerade am Anfang Missverständnisse zu vermeiden.

Vorweg: Dieser Text basiert zum Teil auf meinen eigenen Beobachtungen und Schlussfolgerungen, zum Teil auf Erfahrungen und Erzählungen von Freunden und Bekannten. Natürlich trifft er nicht auf jeden jungen Taiwaner zu, und ich will auch keine Klischees verfestigen. Aber ich glaube, um Großen und Ganzen ist was dran. Sollte ich völlig danebenliegen, bitte ich um Nachsicht.

Kennen Sie Taiwan?

Um Ihren Gast aus Taiwan besser zu verstehen, machen Sie sich zunächst bewusst, aus was für einem Land er kommt. Aus ganz persönlicher Erfahrung weiß ich: Wer noch nicht in Taiwan war, macht sich als Deutscher oft unzutreffende Vorstellungen. Eine Menge Südostasien-Klischees spuken in unseren Köpfen herum. Ein anderer deutscher Blogger in Taipei hat das mal drastisch auf den Punkt gebracht:

Taiwan klingt halt für viele wie Kinderprostituierte-unter-Palmen-wirft-mit-alter-Blechbüchse-auf-Affen.

 

Palme

Nun ist Taiwan aber tatsächlich ein entwickeltes, technisiertes und wohlhabendes Land. Es gibt hier kaum offene Armut, keine Slums, dafür eine breite Mittelschicht und einen Lebensstandard, der dem europäischen absolut vergleichbar ist.

Wenn die Familie Ihres Gastschülers sich einen Austausch leisten kann, vielleicht sogar über den Rotary-Club, können Sie davon ausgehen: Dieser junge Taiwaner kommt aus sehr ordentlichen Verhältnissen und hat wahrscheinlich auch schon die eine oder andere Auslandsreise nach Japan, Singapur oder Kalifornien hinter sich.

Aus dem Blog-Archiv: Aufruf an deutsche Gasteltern, Austausch-Schüler aus Taiwan aufzunehmen

Gastschüler: Eine Mentalitätsfrage

Das heißt nun nicht, dass es keinen Kulturschock geben wird. Dazu bestehen doch zu viele kulturelle Unterschiede zwischen Changhua und Husum oder Pingtung und Leizig.

Wenn Ihr 15- oder 18-jähriger Gast aus Taiwan erst mal gut angekommen ist und im Wohnzimmer sitzt, werden Sie vermutlich zunächst feststellen, dass die Kommunikation eher schleppend in Gang kommt. Einige spezifische Gründe könnten sein:

  • Wenn ein Taiwaner sich seiner Fremdsprachenkenntnisse nicht sicher ist, sagt er lieber wenig und vermeidet so das Risiko, Fehler zu machen.
  • Die familiäre Bindung ist in Taiwan traditionell sehr eng, und für Jugendliche ist es kein erklärtes Ziel, so schnell wie möglich rauszukommen und auf eigene Faust die Welt zu erkunden.
  • Taiwaner sind generell zunächst zurückhaltend, wenn sie neue Bekanntschaften machen. Sie mögen es nicht, sich aufzudrängen.

Vielleicht kommt Ihr Gast aus Taiwan Ihnen auch ein bisschen unreif vor, verglichen mit gleichaltrigen Teenagern in Deutschland. Das mag daran liegen, dass er daheim in einem Bildungs- und Erziehungssystem steckt, das spätestens seit der siebten Klasse noch immer größtenteils auf Auswendiglernen und Test-Bestehen ausgerichtet ist. Eine eigene Meinung haben, quer denken, gar Autoritäten hinterfragen – das steht in Taiwan kaum auf dem Lehrpan. Höchste Priotiät für die meisten Schüler ist es, so fleißig wie möglich zu lernen, um gute Noten nach Hause zu bringen und den Eltern keine Schande zu machen. „Brav“ kann man das wohl auch nennen.

Schüler Konzert Taiwan Geigen

In Taiwan ist diese Mentalität mittlerweile vielleicht nicht mehr so in Reinkultur anzutreffen wie in anderen Ländern der Region (Jahrzehnte des westlichen Einflusses machen sich bemerkbar), aber sie ist nach wie vor prägend.

Lesetipp: Mein Beitrag über Schüler in Taiwan

Und nun erlebt so ein junger Taiwaner (oder eine Taiwanerin) das deutsche Schulwesen, in dem Schüler mit dem Lehrer über das Für und Wider von Hausaufgaben diskutieren, und wo spätestens ab der achten Klasse der nächste Freitagabend wichtiger ist als die nächste Klassenarbeit. Da kann die Eingewöhnung ja gar nicht von jetzt auf gleich gelingen.

Schülerinnen Taiwan Schuluniform

Schüleraustausch: Willkommen in der Fremde

Von der Schule wieder zurück ins Wohnzimmer. Vielleicht leben Sie, liebe deutsche Gasteltern, in einem freistehenden Einfamilienhaus mit eigenem Garten? Das allein ist für die meisten Taiwaner schon mal eine ganz neue Erfahrung. In Taiwans Städten ist ein eigenes Haus ein unvorstellbarer Luxus, von dem nur Millionäre träumen können. Machen Sie Ihrem Gast sanft begreiflich, dass er in einer völlig normalen Familie gelandet ist – nur in einem Land, in dem mehr Platz ist.

Auch ein eigenes Zimmer mag für Taiwaner, die daheim mit Eltern, Geschwistern, Großvater und dessen indonesischer Pflegekraft gemeinsam in einer Wohnung leben, eine neue Erfahrung sein.

Sobald Ihr Gast das neue Heim betritt, wird er sich reflexartig die Schuhe abstreifen und Ausschau nach einem Paar Schlappen halten. Das gehört zum guten Benehmen für Taiwaner, seit die Japaner die Insel regierten. Freuen Sie sich also, falls Sie wertvollen Teppichboden verlegt haben. Falls es in Ihrer Familie aber üblich ist, die Schuhe im Haus zu tragen, erklären Sie es lieber.

Damit Ihr Gast sich wohl fühlt, sorgen Sie für eine ordentlich straffe Matratze. Deutsche Betten sind für viele Taiwaner zu weich. Legen Sie ein paar Extra-Decken und eine dicke Jacke bereit, gegen das arktische deutsche Klima. Zeigen Sie ihm, wie er die Heizung regulieren kann – in Taiwan gibt es nämlich keine fest installierten Heizkörper. (Und wo Sie schon dabei sind, bereiten Sie ihn schonend darauf vor, dass es auch im Sommer keine Klimaanlage gibt.)

Wenn Sie nur ein Badezimmer haben, machen Sie sich keine Sorgen, dass es am Morgen zum Stau kommt: Taiwaner duschen am Abend, bevor sie zu Bett gehen. Undenkbar ist es für sie, ungewaschen unter die Decke zu schlüpfen. Wie sie dann ohne Dusche wieder wach werden, habe ich bis heute nicht begriffen.

Toilettenpapier Taiwan

Noch ein potenziell heikles Thema aus dem Badezimmer: In Taiwan spült man benutztes Toilettenpapier nicht weg, sondern entsorgt es in Mülleimern. Angeblich sind viele Abwasserrohre so eng, dass man Verstopfungen vermeiden will. (Ich glaube, es hat auch damit zu tun, dass meist kein wasserlösliches Papier benutzt wird.) Eigentlich sind Taiwaner sich bewusst, dass im größten Teil der Welt Klopapier nichts im Papierkorb verloren hat. (Nachtrag: Die Regierung hat 2017 die Klopapier-Politik geändert.) Wie dem auch sei: Üben Sie Nachsicht, falls der Besucher es im Eifer des Gefechts doch einmal vergessen sollte.

Programm für Austauschschüler: Je lebhafter, desto besser

Dass Ihr junger Gast aus Taiwan wahrscheinlich zunächst sehr zurückhaltend agiert, habe ich ja schon erwähnt. Aktivieren Sie ihn von Anfang an. Lassen Sie ihn nicht allein im Zimmer sitzen, um ihm seine „Privatsphäre“ zu gönnen. Da wird er sich wahrscheinlich einsam und verlassen vorkommen. In Taiwan ist es üblich, dass Gastgeber sich für ihre Gäste ein Bein ausreißen. Fragen Sie mal deutsche Schüler in Taiwan nach einem normalen Tagesprogramm – da bleibt kaum eine freie Minute.

Sorgen Sie also dafür, dass Ihr Austauschschüler die neue Umgebung kennen lernt – machen Sie Ausflüge, zeigen Sie ihm, was gemeinhin als „typisch deutsch“ gilt (Burgen, Schlösser, Weinberge, Wälder) aber auch, was Sie selbst besonders mögen.

Planen Sie eine Radtour, so erkundigen Sie sich lieber vorher, ob der Gast ein geübter Fahrradfahrer ist. Stellen Sie den Sattel so niedrig wie möglich ein, die meisten Taiwaner scheinen sich so am wohlsten zu fühlen.

Steht ein Badeurlaub an? Klären Sie, ob Ihr Gast schwimmen kann. Taiwan ist zwar eine Insel, aber selbstverständlich ist es deshalb noch lange nicht.

Wer in Taiwan lebt, dem kommt Deutschland sehr leer und still vor, man könnte auch sagen: tot. Glauben Sie mir. Es geht mir selbst so. Taiwaner aber lieben Orte, an denen viel los ist. „Renao“ nennen sie das, „heiß und laut“, und das ist ein positiv besetzter Begriff. Menschenmassen sind nicht schlimm, bedeuten sie doch, dass es etwas zu sehen gibt.

„Deutschland ist zu ruhig“ – das denkt auch eine Taiwanerin in Hamburg

Acker im Winter Schnee

Sorgen Sie dafür, dass Deutschland Ihrem Gast aus Taiwan nicht so leblos erscheint! Zeigen Sie ihm:

  • Volksfeste
  • Weihnachsmärkte
  • Wochenmärkte

Besuch aus Taiwan: Hauptsache Essen

Ein Besuch auf dem Wochenmarkt verbindet buntes Treiben mit dem Lieblingsthema so gut wie aller Taiwaner: Essen.

Die Bedeutung des Essens für Taiwaner kann man gar nicht hoch genug einschätzen. Es ist die nationale Leidenschaft, Lieblingsbeschäftigung und zudem ein sicheres Gesprächsthema, zu dem jeder immer etwas zu sagen hat (und das nicht, wie etwa Politik, zu Streit führen kann).

Mein Blogeintrag über Essen und Essen gehen in Taiwan

Essen in Taiwan ist nicht nur allgegenwärtig und viel günstiger als in Deutschland, es ist auch gut. „Hauptsache satt“ ist eine Einstellung, die Taiwanern völlig fremd ist.

Genauso fremd wird es ihnen vorkommen, was in deutschen China-Restaurants serviert wird. „Süßsauer“ steht in Taiwan auf so gut wie keiner Karte. Und es stimmt auch nicht, dass Asiaten sich zu geschätzt 85% von Reis ernähren.

Aber hier soll es ja nicht ums Essen in Taiwan gehen, sonder darum, wie Taiwaner deutsches Essen wahrnehmen. Als absolutes Nationalgericht der Germanen gilt in Taiwan die gegrillte Schweinshaxe. Wenn Sie nicht gerade in Bayern leben, müssen Sie Ihrem Gastschüler wohl begreiflich machen, dass nicht jede Woche Hax’n auf dem Speiseplan steht. Das wird eine große Überraschung sein.

Davon abgesehen besteht deutsche Ernährung für Taiwaner vor allem aus:

  • Fleisch
  • Brot
  • Kartoffeln

Frikadelle mit Bratkartoffeln

Und was kommt zu kurz? Vor allem Gemüse. Ein paar weichgekochte Erbsen und Möhren als Sättigungsbeilage machen keinen Taiwaner glücklich. Je mehr Grünzeug (Kohl, Blattgemüse), desto besser – aber nicht roh, sondern blanchiert oder sautiert (d.h. im Wok gebraten), so bekämpfen Sie kulinarisches Heimweh (und leben selbst gesünder).

Genauso, wie Deutsche oft eine Abneigung vor „zu scharfem“ Essen haben, gibt es für Taiwaner „zu salzig“, und glauben Sie mir: Vieles, was Deutsche ganz normal finden, ist für Taiwaner kaum genießbar. Seien Sie also mit dem Salz lieber sparsam.

Taiwaner mögen Brot. Sie verstehen darunter allerdings weiche Hefeteig-Teilchen, süß oder herzhaft gefüllt, die man direkt isst. Aufschneiden und belegen oder bestreichen? Exotisch! Der deutsche Bäcker in Taipeh bietet eigens „So belegt man ein Sandwich“-Kurse an. Gewöhnen Sie den Gast aus Taiwan also lieber langsam ans deutsche Brot, und wundern Sie sich nicht, wenn Schwarzbrot oder gar Pumpernickel ihm suspekt bleiben.

Weitere Leckereien, mit denen viele Taiwaner sich nicht anfreunden können:

  • Marzipan
  • Zimt
  • Lebkuchen
  • Lakritz
  • Weich- und Schimmelkäse

Gar nicht gut an kommt die Kombination von Fleisch mit Obst, wie sie in Norddeutschland nicht unüblich ist. Birnen-Bohnen-Speck, Buchweizenpfannkuchen mit Speck und Zwetschgen oder das köllsche Himmel un Äd haben auf viele Taiwaner offenbar eine ähnliche Wirkung wie Entenblut-Suppe auf Europäer.

Noch ein paar Worte zu Frühstück und Abendessen: In Taiwan ist eine Mahlzeit nur dann eine Mahlzeit, wenn es etwas Warmes gibt. (Kaffee zählt nicht.) Um dem Neuankömmling den Einstieg zu erleichtern, denken Sie also mal an ein Rührei, Omelett, oder abends ein Süppchen – er wird es Ihnen danken.

Das alles soll nun nicht bedeuten, dass man einen Gastschüler vor neuen Erfahrungen bewahren sollte. Im Gegenteil! Aber es kann ja hilfreich sein, zu wissen, was er sich vielleicht gerade denkt.

Wollen Sie junge Leute aus Taiwan noch besser verstehen? Ein ganz wunderbarer, einfühlsamer Dokumentarfilm über eine 17-Jährige Taiwanerin ist Made in Taiwan. Der Film der Hamburger Regisseurin Monika Treut wird ab und zu auf 3sat oder Phoenix wiederholt.

Liebe Leser in Deutschland, hatten Sie schon Besuch aus Taiwan? Liebe Taiwaner, wie erleben Sie Deutschland? Möchten Sie etwas korrigieren oder ergänzen?


A company organizing outdoor trips for English-speaking tourists in Taiwan

Taiwan’s real beauty is not be be found in the cities, but in the great outdoors and preferably off the beaten track. But many tourists wonder: How to get to those places, how to prepare and how to avoid getting lost?

Album: German TV Returns to Taiwan

Hualien Outdoors is a company specializing in trips and activities including hiking in Taroko Gorge and river rafting. On their website, you find this statement:

We don’t take people into the outdoors because we have to, we all have day jobs. We do it because we enjoy sharing Hualien with our guests. The feeling of sharing this place with someone is wonderful, and addicting.

 

The guys at Hualien Outdoors also post videos of these trips on their Youtube channel.

I interviewed Matt Hopkins, one of the company’s founders.

Matt Hualien Outdoors

Some time ago, I was busy preparing stuff for a German TV team coming over from Tokyo. We wanted to film some amazing Taiwan mountain scenery, and a friend put me in touch with Matt, as he was „the guy in the know.“

I contacted Matt, and he gave me some extremely useful advice on two places we ended up visiting:

  • Jhuilu (Zhuilu) Old Trail (錐麓古道), the showpiece of Taroko Gorge: A path less than a meter wide with a 500m vertical drop on one side.
  • Little Chi Lai (Qilai) Trail (小奇萊步道) at Mt. Hehuan (合歡山): A wonderful, easy trail that gives a good idea of the high alpine forest and views of Taiwan.

We talked about Matt coming along for the filming, but did not find a suitable time. So, in order to learn more about the idea behind Hualien Outdoors, I asked Matt some questions by e-mail.

Album: German TV Returns to Taiwan

Customized trips and two-day packages

What makes your services special?

„We are the only western style out tripping business on the East Coast of Taiwan, which is amazing considering the vast beauty of this area. We offer small, customized trips to places away from the hordes of tourists in tour buses that have descended on the Hualien and Taroko Gorge areas in recent years.

„We take guests to rivers where the water is safe enough to drink, temples hidden in the mountains and other off-the-beaten-path areas that other companies either don’t go to, or don’t know about. Trips are small and flexible, food is locally sourced and of the highest quality and trips are not based on a menu of ‚famous‘ places. Each group gets a different trip based on their preferences and expectations of a trip outdoors. We do trips for everyone from families with infants to world traveling adrenaline junkies and everyone in between.“

Why did you feel you were the right person to start this company?

„Having lived in Hualien exploring the mountains and rivers of the area for the past seven years, I found myself in the right place at the right time. I have run a bilingual outdoor school for local children for the past three years, and this business has evolved from that. So many friends were asking to go out into the mountains with us and the kids, I decided to expand the business from a school to an out tripping company in 2011. So far the experiment is going well! There is a small but very experienced group of people that help out part-time taking guests into the rivers and mountains of Hualien.“

Wilderness experiences in Taiwan

Who should get in touch with you, and who should not?

„Hualien Outdoors might not be the best choice for those people who want a simple trip to the most famous places in Taroko that can be easily reached from the road and do not need permits. There are many cheaper options for those types of trips: taxi, bus, tour bus etc. Those looking for a more unique, personalized and off-the-beaten-path wilderness experience, with a little more physical challenge, would most enjoy our trips. Especially if they love water sports. River tracing is a sport like no other!“

What were some weird or moving things that happened during your trips?

„Once, on a trip up to Zhuilu Old Trail, I had a guest who kept asking questions about the cliff walk. How long, how wide, how high up, things like that. Once we got to the cliff face itself he stopped, lifted up his shirt, and revealed a home-made harness. He proceeded to ‚clip into‘ the safety rope and do the cliff walk attached to the cliff face by a piece of webbing.

„General speaking though, most people know what they are getting into when they come on a trip us. They do their research. Even so, most river tracing trips there is usually someone who relaxes on a rock and says ‚this is the most beautiful place I have ever been‘. That is a great feeling to take people to places like that. Sharing this place with people can be very addictive.“

River tracing on Taiwan’s east coast

Are there places in Taiwan that you would you really like to take tourists to, but have not yet been able to?

„Taiwan has a distinct lack of western style tourist infrastructure in the mountains. In Taroko Gorge, for example, there are lots of places in the lower stretches for tour buses to disgorge their passengers, and a precious few trails that are great but need permits. Then there are some great trails in Hehuan Mountain at the top of the National Park, above 3000m. There is almost nothing in between. I would love to be about to take guests on hikes through the 1500-2500m valleys that cut through the park, but there is no infrastructure to do it at all.

„River tracing is a different story, thankfully, as there are dozens of drainage systems and rivers within an hours drive of Hualien. It really is a paradise for river tracers.“

How will things develop?

„Due to various reasons, the largest being no one knows how beautiful this area is, Hualien’s wilderness has remained relatively pristine and undeveloped. With the recent push by the Taiwanese government to increase the international profile of tourism in Taiwan, many westerners are coming to Taiwan but not finding many options for western style trips. We are trying to fill that gap.“

The company’s website: Hualien Outdoors

Dear readers: What are your favourite places off the beaten track in Taiwan?

I am a German reporter living and working in Taiwan. Read more English posts on this mostly German blog. Follow me on Twitter, Facebook, Plurk, or Google Plus.

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