Taiwan goes Bremervörde

In meiner niedersächsischen Heimatstadt habe ich vor ein paar Tagen einen Vortrag über Taiwan gehalten. Es kamen weit mehr Zuhörer als erwartet!

Mit 50 oder 60 hatten die Organisatoren – der Bremervörder Lions Club und der Anzeiger-Verlag – gerechnet. Es wurden 110 – so viele, dass der kleine Saal aus allen Nähten platzte und einige sogar wieder nach Hause gehen mussten.

Das Beweisvideo:

Ein Taiwan-Rundumschlag

In meinem Vortrag habe ich alle möglich Aspekte rund um Taiwan angeschnitten. Zum Beispiel:

  • Wie bin ich dort als Reporter gelandet?
  • Wo liegt Taiwan eigentlich, wie groß ist es? (Kleiner als Niedersachsen, größer als Nordrhein-Westfalen!)
  • Wieso ist Taiwans Geschichte so kompliziert, und gehört es zu China?
  • Warum ist Essen für Taiwaner so wichtig, und warum geht es vielen Landwirten so schlecht?
  • Wie überlebe ich mit dem Fahrrad im Stadtverkehr von Taipeh?
  • Wieso hat die Familie in Taiwan einen höheren Stellenwert als in Deutschland?

Aus dem Publikum kamen auch viele Frage, die sich meist um gesellschaftliche Probleme drehten. Zum Beispiel: Wenn es in Taiwan kaum Altenheime gibt, wer kümmert sich dann um die Senioren?

Machen Sie sich ein Bild! Dies sind meine Vortrags-Folien mitsamt Videos:

Alle Fotos stammen übrigens von mir.

Erschließt sich der Inhalt auch ohne viel Text?

Meine Kolumne „Tschüß Bremervörde, ni hao Taiwan“

Diesen Vortrag gab es, weil ich seit mehr als drei Jahren für den „Bremervörder Anzeiger“ eine zweiwöchentliche Taiwan-Kolumne schreibe. So kommt es, dass in Bremervörde und umzu die wohl am besten über Taiwan informierten Lokalzeitungs-Leser Deutschlands leben 🙂

Während bei dieser Veranstaltung des Publikum eher im reiferen Alter war, wird sich das Bild morgen (29.08.) ändern: Dann halte ich den Vortrag leicht abgeändert an meinem alten Gymnasium vor den kombinierten 10., 11. und 12. Klassen. 300 Zuhörer sollen es werden.

Drücken Sie mir die Daumen, dass alles gut geht!

Haben Sie eine Idee, wo ich noch von Taiwan erzählen könnte?

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3 Kommentare zu “ Wie ich an einem Abend mehr als 100 Deutschen von Taiwan erzählt habe ”

  1. Sven Krause sagt:

    Viel Glück beim Vortrag am Gym! War super, ich war schon mal in China und habe ein paar Jahre auf den Philippinen gearbeitet, daher kam mir in Deinem Vortrag beim Hotel Daub einiges bekannt vor, so als Teil der Pan-asiatischen Kultur. Gruß aus Uganda, Sven

  2. Ludigel sagt:

    Tolle Aufklärungsarbeit die Du da machst! Wenn in Bremervörde demnächst jemand sagt, er habe den Urlaub in Thailand verbracht, fragen ihn die Leute beim Bäcker demnächst sofort: „Wie, nicht in TaiWAN?“ 😉

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