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Archive for Mai, 2017

Drachenboote voraus!

Was für eine Geschichte: Hinter diesem Feiertag stecken ein Selbstmord, eine Rettungsaktion und hungrige Fische.

Mit dem Konzept von Weihnachten sind die Taiwaner zumindest vertraut, wenn es auch kein Feiertag ist. Bei Ostern wird es schon schwieriger, und von Pfingsten oder Christi Himmelfahrt braucht man hier gar nicht zu reden.

Aber umgekehrt ist es ja nicht anders. Dass in Taiwan das Chinesische Neujahrsfest ganz obenan steht, das immer im Januar oder Februar gefeiert wird, ist klar. Aber was hat es mit dem Drachenbootfest (duanwu jie, 端午節) auf sich? (mehr …)


In den Hügeln um Taipeh warten die schönsten Erlebnisse

Ich bin angefixt, vom Wandern. In Taipeh? In einer Stadt mit 3 oder 4 Millionen Einwohnern? Ja, das geht. Und wie!

Wir sind hier nämlich auf drei Seiten von Bergen umgeben, und die sind so steil, dass man dort beim besten Willen nicht bauen kann. Was für ein Glück, denn sonst (mehr …)


Deutschland, Deine Vorschriften

Am Leben in Taiwan faszinieren mich besonders die kleinen und großen Unterschiede im Alltag und im Verhalten der Menschen. Würde ich ständig nur an einem Ort leben, hätte ich ja keine Vergleichsmöglichkeiten.

Restaurant Stühle Begrenzung Außengastronomie

Das ist Deutschland: In Köln hat das Ordnungsamt klare Grenzen gesetzt.

Ich denke etwa an ein italienisches Restaurant am Rande von Berlin, Stammlokal eines Freundes, bei einem meiner letzten Deutschlandbesuche. Als wir mittags einkehren wollen, sind die Wirtsleute auf 180: Der Kontrolleur vom Gesundheitsamt ist da. (mehr …)


Ans andere Ende der Welt – nach Deutschland!

„Es ist gefährlich, vor die Tür zu gehen“, warnt im „Herrn der Ringe“ der Zauberer Gandalf den Hobbit Frodo. „Du setzt Deinen Fuß auf die Straße, und wenn Du nicht aufpasst – wer weiß, wohin es Dich verschlägt.“ Ich habe das immer auch als Ermutigung verstanden.

Frodos Füße trugen ihn bekanntlich ans andere Ende der bekannten Welt. Mein Weg dauerte ein paar Jahre länger und führte bislang – ohne magischen Ring im Gepäck – aus Nordwestniedersachsen über München, Mainz, Schottland und Hamburg nach Taipeh. Bereut habe ich das nie.

Besonders Taiwan würfelte mein Leben noch mal kräftig durcheinander. Satte 31 Jahre zählte ich schon, als ich den Fuß auf diese Insel setzte – mein erstes Mal Asien überhaupt. Ganz zu schweigen von der ersten Stunde Chinesischunterricht.

Je früher, desto besser?

Ich bin dankbar für diese Horizonterweiterung. Und manchmal frage ich mich: Welche Möglichkeiten hätten sich mir wohl eröffnet, wenn ich das alles noch zehn oder 15 Jahre früher getan hätte?

Ab und zu treffe ich hier Menschen, die genau diese Frage für sich beantworten wollen: Austauschschüler aus Deutschland, Teenager, die hier einige Monate oder auch ein ganzes Jahr verbringen. Ich beneide sie nicht, aber (mehr …)