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Top 10


Was Sie 2015  am meisten interessiert hat – und was sich 2016 hier ändern wird

War ich 2015 zu faul? Zu beschäftigt? Oder war alles okay? So wenige neue Beiträge wie noch nie, mehr Leser als je zuvor. Besonders interessant war es offenbar, wenn ich übers deutsche Fernsehen geschrieben habe.

Ein frohes neues Jahr wünsche ich aus Taipeh!

Um Mitternacht gab es hier am Taipei 101 wieder (aber vielleicht zum letzten Mal) das große Silvesterfeuerwerk.

Schauen wir kurz rein ins Video:

2015 war für Taiwan ein sehr ereignisreiches Jahr, und 2016 verspricht nahtlos anzuschließen.

Die Präsidenten- und Parlamentswahlen am 16. Januar sowie die Vereidigung des neuen Präsidenten (oder der Präsidentin) im Mai sind da nur die wichtigsten Fixpunkte.

Bevor 2015 ganz in Vergessenheit gerät, ziehe ich hier eine kurze Blog-Bilanz. Welche Artikel wurden am meisten gelesen, und wie haben die Besucherzahlen sich entwickelt?

Zuvor ist es aber Zeit für ein wenig Selbstkritik. (mehr …)


Von Politik bis Ikea!

Der Blog-Jahresrückblick dieses Jahr hat mich überrascht: Ich hätte gedacht, dass zwei andere Texte öfter gelesen wurden. Aber kommen wir zunächst zu den sechs beliebtesten Beiträgen auf intaiwan.de 2014. Kennen Sie schon alle?

Was war das für ein Jahr! Studenten besetzten Taiwans Parlament, Gasleitungen in Kaohsiung explodierten, Lebensmittelskandale schockierten, und fast am Ende sorgten die Wähler für ein mittleres politisches Erdbeben. Ach ja, und Deutschland wurde Weltmeister.

Was war 2014 am interessantesten, was wurde am meisten geklickt? Ich habe in den Statistiken dieses Blogs gewühlt und kann diese Frage nun beantworten.

Wieder ca. 50 Prozent Wachstum im Blog

Dieses Blog verzeichnete 2014 einen neuen Besucherrekord: Über 100.000 Besuche. Vergangenes Jahr waren es knapp 70.000 gewesen.

So haben sich die Besucherzahlen von „Brennpunkt Taipeh“ seit dem Start 2008 entwickelt (via Google Docs):

Vielen Dank!

Nun aber schnell zu den 6 erfolgreichsten Blogposts

Kriterium für diese Liste: Die Texte müssen auf Deutsch geschrieben sein und aus dem Jahr 2014 stammen.

Jeder dieser Texte wurde mehr als tausendmal aufgerufen.

Auf geht’s! (mehr …)


Do you agree with #11 ?

I first came to Taiwan in 2008 and moved here in 2009. That doesn’t make me a long-timer, but probably qualified to contribute to the popular genre of „You know you’ve lived in Taiwan too long if…“ lists.

What happened?

So now it’s up to me!

You know you’ve lived in Taiwan a long time when…

1. Those German exchange students you once met and wrote about are all working in cool jobs by now.

Exchange students Taiwan

(mehr …)


In 2012, I posted at least 100 pictures from Taiwan on my taiwanreporter Facebook page. Some of them proved to be very popular and were shared and re-shared by a lot of readers. Time to announce my very own 2012 Taiwan Hall of Fame!

So how do you measure a post’s popularity on Facebook? In the Page Insights section, Facebook offers the following criteria:

  • Reach
  • Engaged Users
  • Talking About This
  • Virality

Ordering my 2012 pictures by these criteria, they all produced slightly different results. I decided to go with Talking About This. Facebook defines it as:

The number of unique people who have created a story from your Page posts. Stories are created when someone likes, comments on or shares your post.

In my case, for 2012 this number ranges from 1,509 (most popular photo) to 243 (10th most popular photo).

My 2012 Facebook Taiwan Photo Hall of Fame

  1. German TV reporting from Taiwan

    In June 2012, German public television ARD broadcast a 30 minute documentary about Taiwan’s nature and folk customs. I assisted the TV crew during the filming. The video is still online.

  2. German TV in Taiwan

    In July, ARD broadcast the next report from Taiwan: About Maestro Wu from Kinmen, who turns old grenades into new knives.

  3. Taiwanese identity

    Do you still remember the „What people think I do“ Facebook photo meme? I contributed a pic as well.

  4. My Taiwan book

    Having witnessed many interesting events in Taiwan, like elections and protests, I published a little photo book. It’s called „Taiwan: Snapshots of Democracy in Action“, and the text is completely English/Chinese. You can download an e-book version for less than US$1. Check it out!

  5. Student protests

    Taiwanese students are protesting for media freedom. I wrote an article about Taiwan’s new student movement for the German daily newspaper taz.

  6. Coffee shops in Taipei

    After Taipei was named one of the world’s best cities to have coffee by some website, I published my collection of Taiwanese coffee shop logos.

  7. Christmas atmosphere in the Taipei MRT

    On my way home, I saw this cute Christmas decoration in the Yongchun subway station. Some readers apparently liked it, too!

  8. A map of China without Taiwan

    Time magazine published this map which clearly depicts Taiwan as not being part of China. I like that.

  9. German TV returns to Taiwan

    After the first trip resulted in the reports mentioned above, my colleagues from German TV vame back to Taiwan and shot more scenes. I accompanied them high into the mountains to film the tea harvest. Check out my picture gallery about German TV coming to Taiwan.

  10. Future map of Taipei’s MRT system

    I found that, despite all the construction going on for years, many Taipei residents do not know what is awaiting them. So I posted this map. The expanded MRT system will be awesome!

You can still like and share all these pictures on Facebook.

What is your favourite Taiwan photo on the Web? Please post a link in the comments.

I am a German reporter living and working in Taiwan. Read more English posts on this mostly German blog. Follow me on Twitter, Vine or Google Plus.

English posts you might want to have a look at:

More about my Taiwan book


Wie man per Rad durch Taipei kommt

Das Fahrrad gilt in Taipei nicht gerade als Verkehrsmittel Nr. 1, und wer zugibt, dass er sich per Rad in den Verkehr stürzt, wird manchmal komisch angesehen. Zu gefährlich, zu anstrengend, zu unpraktisch, heißt es dann. Aber so schlimm ist es gar nicht.

Wer weiß, welche Wege er einschlägt und wie er sich im Verkehr zu verhalten hat, kommt mit dem Rad ganz gut durch die Stadt.

Ich habe ein kleines „Point of View“-Video gedreht, das meinen Weg per Rad ins Stadtzentrum dokumentiert. Währenddessen habe ich kommentiert, was mir zum Thema „Radfahren in Taipei“ durch den Kopf gegangen ist. Viel Spaß:

Wie man sieht, ist der Verkehr gar nicht besonders dicht oder chaotisch. Seit ich mal ein paar Tage in Südindien verbracht habe, kommt der Stadtverkehr von Taipeh mir sogar extrem ruhig und geordnet vor!

Ob das Radeln Spaß macht oder zur Qual wird, hängt natürlich entscheidend davon ab, welchen Weg man wählt. Wer jeden Tag die Zhongxiao Road von West nach Ost und zurück nehmen muss, hat bestimmt mehr Stress als jemand, der sich durch Seitenstraßen und Gassen schlängeln kann.

Oft lassen sich die schlimmmsten Stellen aber vermeiden. Hier meine Top 6 der entspanntesten Rad-Strecken in Taipeh:

1. Flussufer-Parks

Taipei Riverside Park Bike Path

Über 100 Kilometer lang ziehen sich links und rechts an Taipehs Flussufern breite Grünstreifen durch die Stadt. Nahezu überall finden sich dort durchgängige Radwege. Weit und breit keine Autos oder Scooter – eine Wohltat!

Diese Parks sind prima Ausflugsziele fürs Wochenende, aber wenn Start und Ziel günstig liegen, können sie auch in eine Pendelstrecke integriert werden. Zu- und Ausgang sind nur durch bestimmte Tore in den Flutmauern möglich. Selbst, wenn der Weg dorthin zunächst einen Umweg bedeutet – am Ende könnte ein Zeitgewinn stehen.

2. Daan Forest Park

Taipei Daan Forest Park bike lane

Einmal rund um den Daan Park ziehen sich die allerbesten innerstädtischen Radwege von Taipeh. Sie sind breit, glatt, schattig und durch einen breiten Grünstreifen von der Straße getrennt. Da vergeht die Fahrt von der Heping zur Xinyi Road wirklich wie im Flug. Wer von Süd nach Nord fährt, z.B. von Gongguan kommend, tut gut daran, einen Teil der Wegstrecke hier zurückzulegen.

3. Xinsheng South Road

Taipei City bike lane

Beim Bau der orangefarbenen U-Bahn-Linie haben die Planer zum Glück auch an Taipehs Radfahrer gedacht und nach Abschluss der Tunnelarbeiten oben drauf einen prima Radweg gesetzt. Zwar heißt es hier „Passanten haben Vorrang“, aber die Radspur ist breit, ziemlich unterbrechungsfrei, farblich abgesetzt, verläuft nicht über die Straße und wird auch (noch) nicht von Motorrollern zugeparkt. Was bei der Dunhua Road schief gelaufen ist (s.u.), hat man hier richtig gemacht.

Das beste Teilstück befindet sich zwischen der Xinyi Road (Nordwestecke Daan-Park) und der Bade Road (beim Guanghua Digital Plaza). Es sieht so aus, als würden in Taipeh mehr und mehr Radwege nach diesem Muster angelegt. Gut so, und hoffentlich bleibt es nicht Stückwerk, sondern ergibt ein richtiges Wegenetz.

4. Xinyi District

Rund um das Taipei 101 und die Taipei City Hall befindet sich der Xinyi Business District, ein auf dem Reißbrett geplantes Viertel, wo in den letzten 25 Jahren zahlreiche Einkaufszentren, Messehallen, Hotels und Apartment-Hochhäuser entstanden sind. Hier findet sich auch Taipehs dichtestes Radwege-Netz.

In der Realität ist es allerdings sehr uneinheitlich ausgefallen. An einigen Stellen kommt man prima voran, Radfahrer und Fußgänger kommen sich nicht ins Gehege, und es gibt sogar einige für Autos und Scooter gesperrte Strecken, auf denen man den Weg entlang der Xinyi Road vermeiden kann. Andernorts sind die Radwege viel zu schmal, ständig unterbrochen oder gar nicht vorhanden.

Stichwort Xinyi Road: Auch hier wird ja in Kürze eine neue U-Bahn-Strecke eröffnet, und es wird neue Radwege geben. Direkt gegenüber vom Taipei 101 sieht das so aus:

Leider gibt es so einen Weg nur auf der Südseite der Straße. Ich bin mir auch nicht sicher, ob er sich in diesem Stil die ganze Xinyi Road (also Richtung Westen bis fast zur Chiang Kai-shek Memorial Hall) entlangziehen wird. Schön wäre es!

5. Ren’ai Road

Wie kommt man in Taipeh am besten von Ost nach West? Bis auf der Xinyi und Nanjing Road nach Abschluss der U-Bahn-Arbeiten hoffentlich prima Radwege entstehen, ist die Renai Road für Radfahrer erste Wahl. Schön fürs Auge: Es ist einer der repräsentativsten Boulevards von Taipeh, mit ungewöhnlich vielen Bäumen.

Gut fürs Radeln: Es gibt über weite Strecken Fahrradwege oder breite Fußwege, und wo sie fehlen, ist der Verkehr relativ dünn, so dass man auch auf der Fahrbahn gut voran kommt.

Dabei beachten: Die Renai Road ist streckenweise eine Einbahnstraße, die nur von Ost nach West befahren werden kann.

6. Dunhua Road

Scooter on the Taipei Dunhua Road bike lane

Auf der Dunhua Road wollte die Stadtregierung vor einigen Jahren eine bitter nötige Nord-Süd-Verbindung für Radfahrer schaffen. Leider scheute man den Aufwand und malte lediglich einen bunten Streifen auf den Asphalt, nur an wenigen Punkten gibt es eine niedrige Barriere wie auf diesem Foto.

Von Beginn an kümmerten Auto- und Scooterfahrer sich wenig um den Radweg. Es waren ja auch so wenig Fahrräder unterwegs. Die Polizei scherte sich wenig darum, dass viele PKW den Radstreifen als Parkfläche behandelten. So wurde das Fehlverhalten schnell zum Normalfall. Nach einigen Monaten gestand der Bürgermeister das Scheitern des Plans ein. Als es dann hieß „der Radweg gilt nur noch am Wochenende“, war das gleichbedeutend mit seinem Ende.

Egal ob Wochenende oder nicht, wer heute auf der Dunhua Road radelt, schlägt am besten einen Slalomkurs ein: Mal auf dem Radstreifen, der zumindest noch optische Orientierung bietet. Und mal auf dem Bürgersteig, wenn mal wieder Taxis oder andere Autos am Straßenrand halten und das Ausweichen nach links, in den fließenden Verkehr hinein, zu riskant wäre. Besonders viel Spaß macht das nicht, aber auf den anderen Nord-Süd-Achsen sieht es meist noch schlechter aus.

…und sonst?

Meist muss man sich als Radfahrer notgedrungen auf der Fahrbahn fortbewegen. Dabei immer schön rechts halten, und vor allem darauf achten, was von der Seite angeschossen kommt!

Taipei bike lane

Gibt es mal einen Radweg, der hier nicht genannt wurde? Schön! Aber auch dort heißt es Augen auf, denn Hindernisse können jederzeit auftauchen. So wie hier auf der Guangfu South Road, westlich der Sun-Yat-Sen-Gedenkhalle:

Also dann – gute Fahrt mit dem Rad in Taipei!

Das könnte Sie auch interessieren: In Taipei mit dem Fahrrad in die U-Bahn? Ja, aber…

Welche Strecken durch Taipei können Sie empfehlen?


Deutschland und Taiwan – eine Geschichte voller Missverständnisse. Dass die Menschen hier glauben, wir Germanen würden uns hauptsächlich von Schweinshaxen ernähren, und was sie sich sonst für Vorstellungen machen, darüber hatte ich hier schon einmal geschrieben.

Aktuellere Übersicht von 2016: Acht deutsche Taiwan-Newsletter

Und andersherum ist es um das Taiwan-Wissen in deutschen Breiten ja auch nicht so besonders gut bestellt. Dabei gibt es so viele Möglichkeiten, sich zu informieren! Und dazu muss man nicht mal Wikipedia bemühen. Diese Informationsquellen sind viel ergiebiger:

Noch Ideen für Ergänzungen? Bitte fleißig kommentieren. Beachten Sie auch die deutsche Taiwan-Blogroll in der Spalte rechts.


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