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With exactly one month to go until Taiwan’s presidential and legislative elections on January 14, I want to share some good sources of English information about what is going on.

Except for the party homepage, I am not aware of more English info by the KMT. I also did not find anything from the PFP. Suggestions are welcome.

I am a German reporter living and working in Taiwan. Click here for more English posts on this otherwise mostly German blog. You can also follow me on Twitter, Facebook, Google Plus and Plurk.

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I am always happy to find German traces in Taiwan, but sometimes they leave me confused. I collected these advertisements and shop signs in the course of more than two years on the streets of Taiwan. I honestly never heard of these brands in my whole life, of which I spent more than 30 years living in Germany.

However, it is good to know that German products are so popular in Taiwan.

Back in 2008, I interviewed Andreas Gursch, who was then deputy head of the German Trade Office in Taipei, on the importance of Taiwan for the German economy and vice versa. The interview is still online here.

According to the German Trade Office, in 2010 Germany was Taiwan’s 8th biggest export market (#1 in Europe) and 7th biggest source if imports, with a bilateral trade volume of about USD 14 billion.

But now, for the pictures:

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Excerpts from the interview with Andreas Gursch:

Taiwan ist jetzt bereits ein ganz wichtiger Handelspartner in Asien, und Deutschland ist der wichtigste Handelspartner für Taiwan in Europa. Die 250 in Taiwan vertretenen deutschen Unternehmen machen gute Geschäfte, egal ob es sich um Produzenten von chemischen Produkten handelt, Maschinenbauer oder Zertifizierungsunternehmen. So kommt ein großer Teil der Maschinen für die neue taiwanische Solarindustrie aus Deutschland. Außerdem sind hier natürlich deutsche Luxusgüter gefragt, allen voran Autos. (…)

Der Schutz geistigen Eigentums funktioniert in Taiwan sehr viel besser als in China. Das Rechtssystem ist mit dem deutschen verwandt. Man kann als westliches Unternehmen im Notfall seine Kooperationspartner verklagen und sogar Recht bekommen. Ein weiterer Aspekt, der für Taiwan spricht, ist die Infrastruktur, die in Asien ihresgleichen sucht. (…)

Taiwan ist nicht nur geografisch ideal gelegen, es ist auch eine freie Gesellschaft, mit freien Medien, wie in einem europäischen Land. Die Regierung macht auch kaum Restriktionen, in welchem Bereich man investieren darf oder nicht. Die Menschen hier sind extrem gut ausgebildet, fast alle waren schon im Ausland, und viele haben in Europa oder Amerika studiert. Und auch die „weichen Faktoren“ darf man nicht unterschätzen. Es ist ein sehr sicheres, schönes Land, in dem es sich als Ausländer gut leben lässt, und es hat nicht nur im wirtschaftlichen, sondern auch im kulturellen Bereich viel zu bieten.


Der total verrückte Verkehr in der abgefahrenen Stadt Taipeh

Motorroller, Motorroller (mit Familie), Ampel, Taxi, Motorroller, Bus, Taxi, Fußgänger, Auto, Motorroller (mit Hund), Motorrad, Bus, Taxi, Hupen, Ampel, Abgase, Countdown, Motorroller-Lawine, durchschlängeln, Hupe, 7/11, Motorroller links, Motorroller rechts, Auto, Taxi, Motorroller.

Willkommen in Taipeh.

Fast 100 Kabelfernseh-Kanäle empfange ich in hier, aber auf eine Sendung wie „Der 7. Sinn“ bin ich noch nie gestoßen. Nötig wäre sie, könnte meinen, wer deutsche Verhältnisse gewohnt ist. Die guten Ratschläge meines alten Fahrlehrers musste ich hier jedenfalls schnell über Bord werfen.

Dabei funktioniert Taiwans Verkehr nur nach anderen Regeln. Die aber muss man kennen.

 

1. Regel: Wer Platz hat, fährt.

Als Fußgänger bin ich ständig in Alarmbereitschaft, denn viele kleinere Straßen haben keine Fußwege. Den Platz teilen sich Autos, Fußgänger und vor allem Motorroller, Taiwans Verkehrsmittel Nummer Eins.

Wenn ich zu Fuß die Straße überquere, muss ich trotz Grün damit rechnen, dass Abbieger haarscharf vor oder hinter mir vorbeiziehen. In so einem Fall niemals plötzlich stehen bleiben! Damit rechnet nämlich wirklich keiner. Unbeirrt weitergehen, die anderen richten sich schon danach.

2. Regel: Augen immer geradeaus.

Der Blick in den Rückspiegel oder gar über die Schulter ist fahrlässig, lenkt er doch die Aufmerksamkeit davon ab, was vorne passiert. In Deutschland darf ich hinter mir niemandem den Weg abschneiden und kann dafür einigermaßen sicher sein, dass keiner plötzlich vorne auf meine Fahrbahn zieht.

In Taiwan funktioniert es genau umgekehrt. Jederzeit können andere ohne Vorwarnung auf die eigene Spur wechseln. Dann heißt es schnell ausweichen und darauf bauen, dass der eigene Hintermann aufpasst. Das hat auch Vorteile: Angenommen, ich gerate in einer Einbahnstraße frontal in einen Pulk entgegenkommender Roller. In Deutschland hieße das: kreischende Bremsen, schepperndes Blech und Überstunden für die Polizei.

In Taipeh würden die Motorroller sich teilen wie ein Fischschwarm, links und rechts vorbeirauschen und sich hinter mir wieder schließen, und niemand wäre auch nur vom Gas gegangen.

3. Regel: Alles passt auf einen Motorroller.

Scooter Transport

Ob der halbe Hausrat, die ganze Familie, explosive Gasflaschen oder der treue Golden Retriever – es gibt nichts, was Taiwaner nicht auf zwei Rädern transportieren. Und solange die Kinder wenigstens einen Schutzhelm tragen, denkt sich niemand was dabei.

Hund Transport auf Roller

Für viele Taiwaner ist der Motorroller – oft aus heimischer Produktion – die einzige Familienkutsche. Und auch, wer sich eigentlich in Auto leisten könnte, hält oft den Zweirädern die Treue, kommen sie doch flotter durch den Stadtverkehr.

An jeder roten Ampel schlängeln sie sich nach vorn durch, haben eigene Fahrspuren, und bei einem Wolkenbruch wird halt der Regenmantel unter dem Sitz hervorkramt.

4. Regel: Parkplatz ist in der kleinsten Lücke.

23 Millionen Taiwaner fahren sechs Millionen Autos, aber 14 Millionen Roller und Motorräder. Wer in Taipeh seinen Motorroller abstellen will, muss oft mehrmals um den Block fahren oder kreativ parken, denn auf jedem halbwegs legalen Stellplatz stehen schon mindestens zwei andere, Sattel an Sattel.

Am besten greift man beherzt zu und wuchtet die nebenstehenden Boliden zur Seite, sobald sich eine Lücke anbietet.

Scooter parken Straßenrand

5. Regel: Erfahrung macht den Meister.

Taiwans Fahrschüler lernen nur auf abgegrenzten Verkehrsübungsplätzen und legen dort auch die Prüfung ab. Nur wer den Schein in der Tasche hat, darf sich ins Verkehrsgetümmel stürzen – aus Sicherheitsgründen.

Wer das weiß, wundert sich über nichts mehr.


Fünf Berufsgruppen, die in Taiwan bessere Chancen haben als in Deutschland:

  1. Optiker
  2. Motorradhelm-Händler
  3. Restaurant-Betreiber
  4. Innereien-Verwerter
  5. Fenster-Vergitterer

Fünf Berufe, die in Taiwan schlechtere Geschäftsaussichten haben als in Deutschland:

  1. Fassadenreiniger
  2. Heizungsmonteur
  3. Duschvorhang-Designer
  4. Waschmaschinen-Heizspiralen-Hersteller
  5. Drogendealer

Wem fällt noch mehr ein?


They start practicing in Kindergarten. They get better at school. They are masters by the time they graduate from university. And they use their skills every day at the office. Give a Taiwanese a desk and some minutes of free time, and he or she will fall asleep immediately.

Actually, it does not even have to be a desk.

Are you Taiwanese? How do you do it?

If you want to learn more about my work in Taiwan, go to www.taiwanreporter.com.

Maybe you are also interested in my 10 Really Weird Warning Signs in Taiwan?


In Taiwan, sometimes you run into signs warning you of dangers you have never even been aware of. Or doing so in a way you would not have thought imaginable. Creative in their design and/or content, I want to share some examples with you.

Also see my photo collection on Taipei City’s potentially deadly subway escalators.


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