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Entries tagged with “Japan”.


In meinem Regal bin ich gerade wieder auf ein Buch gestoßen, das ich jedem, der an Taiwan interessiert ist, ans Herz legen  kann: „A Taste of Freedom“ von Peng Ming-min.

A Taste of Freedom Buch Cover

1923 geboren, ist Peng Ming-min eine lebende Legende in Taiwans Unabhängigkeitsbewegung – ähnlich wie (mehr …)


Das wunderschöne Beitou Hot Spring Museum

Altbau oder Neubau? Für mich keine Frage. Ich liebe alte Gebäude. Erst recht, wenn sie gut erhalten sind. Trotz aller Bausünden findet man in Taipeh noch viele echte Schmuckstücke – wenn man weiß, wo. Die meisten stammen aus der japanischen Kolonialära. In Beitou steht ein besonders schönes Beispiel.

Taipei Beitou Hot Spring Museum

Wer heutzutage nach Xinbeitou fährt und dort den prächtigen Park abspaziert, muss sich schon sehr anstrengen, um das Hot Spring Museum zu übersehen. Wie aus dem Ei gepellt (mehr …)


Su Beng, Taiwans ewiger Revolutionär

Als Journalist hat man immer wieder mal ganz besondere Begegnungen, über die man noch lange nachdenkt. Neulich war es für mich mal wieder so weit. Ich habe eine lebende Legende getroffen.

Su Beng

Su Beng ist 97 Jahre alt und für Taiwans Unabhängigkeitsbewegung ein Säulenheiliger. Trotz seines Alters ist er noch sehr aktiv. Su gilt als ewiger Revolutionär, manche nennen ihn sogar (mehr …)


Der gute Japaner von Wushantou

Es ist wohl so ähnlich wie „Das Wunder von Bern“ à la Taiwan: „Kano“ startet kommende Woche in den Kinos, ein historisches Baseball-Epos. Es spielt in den dreißiger Jahren, als Taiwan japanische Kolonie war, und erzählt die Geschichte eines erfolgreichen Underdog-Teams.

Im Trailer zum Film erscheint (ab 1:33) eine interessante historische Figur: Yoichi Hatta, ein japanischer Ingenieur, der in Taiwan Spuren hinterlassen hat und noch heute verehrt wird.

Um über ihn zu schreiben, muss ich ein bisschen weiter ausholen. (mehr …)


Taiwan einigt sich mit Japan, China ist sauer

Streit um Diaoyutai-Inseln beigelegt? Was sagt Taiwan zu Nordkorea? Und werden noch immer zu wenig Mädchen geboren? Der zweiwöchentliche Newsletter der Münchner Taipeh-Vertretung dieses Mal u.a. mit folgenden Themen:

  • Taiwan und Japan einig über Fischgründe
  • Präsident Ma fordert Zurückhaltung von Nordkorea
  • Innovative Wirtschaft
  • Geschlechtergleichheit auf Vormarsch

Diaoyutai/Senkaku: Taiwan und Japan einigen sich über Fischerei-Rechte

Mit dem Abkommen werden für Taiwans Fischer die Fischgründe im Umfeld der umstrittenen Diaoyutai-Inseln um ca. 4530 Quadratkilometer ausgedehnt. In dem gesamten Meeresgebiet von 7400 Quadratklometern können nun sowohl taiwanische wie auch japanische Fischer ungehindert fischen.

 

Ein seltener Fall: Taiwans Regierung hat es mit diesem Abkommen riskiert, Peking zu verärgern. Die Volksrepublik wünscht sich eine geschlossene Front gegen Japan, so wie auch Hardliner in Taiwans anti-japanischer Diaoyutai-Bewegung (Video-Interview).

Werden in Taiwan wieder mehr Mädchen geboren?

Auch heute noch werden in Taiwan traditionell Söhne bevorzugt und Töchter sind eher nicht so sehr geschätzt, was sich in dem zahlenmäßigem Vergleich von Geburten von Mädchen und Jungen zeigt. Die Statistiken sagen jedoch auch aus, dass sich langsam ein Wandel in der Gesellschaft hinsichtlich der Bevorzugung von männlichen Nachkommen vollzogen hat. So kamen im Jahr 2000 noch auf 100 neu geborene Mädchen 109 neu geborene Knaben, im Jahr 2012 lag das Verhältnis dann bereits bei 100 zu 107,4. (…) Damit hat sich das Geschlechterungleichgewicht in Taiwan fast den natürlichen Verhältnissen angepasst und ist auf dem niedrigsten Stand seit 25 Jahren angekommen.

 

Wer die PDF-Dateien künftig direkt erhalten möchte, kann sich in München bei svenja.weidinger (at) gmx.net melden.

Weitere deutsche Quellen für regelmäßige Neuigkeiten:


Taiwan-News auf Deutsch übersetzt

Der zweiwöchentliche Newsletter der Münchner Taipeh-Vertretung (s.u.) beschäftigt sich dieses Mal u.a. mit folgenden Themen:

  • Offizieller Besuch zum Jahresanfang aus Europa
  • Außenhandel wächst kräftig
  • Zehntausende demonstrieren in Taipeh

Regierungskritische Demo in Taipeh

http://www.facebook.com/photo.php?fbid=10151229751788295&set=a.383404963294.159525.234843808294

Am 13. Januar marschierten wohl zwischen 100.000 und 200.000 Menschen durch Taipeh, um gegen die Regierungspolitik zu demonstrieren. Aufgerufen hatte die DPP, Taiwans größte Oppositionspartei. Es beteiligten sich dann viele Bürgerrechts- und Umweltschutzgruppen, die für ihre eigenen Anliegen warben: Mehr soziale Gerechtigkeit, weniger Zerstörung im Namen der wirtschaftlichen „Entwicklung“, Abkehr von der Atomkraft, Schutz der Medienvielfalt.

Meine Fotos von der Demonstration

Der Sprecher des Präsidialamtes, Fan Chiang Tai-chi, erklärte zu der sonntäglichen Demonstration, das Wohlergehen der Bevölkerung und die positive Entwicklung der Nation seien Herzensangelegenheiten von Präsident Ma und Premierminister Chen. Auf die Hauptforderungen der Demonstranten erwiderte er, dass Ma sich stets für eine allumfassende Pressefreiheit eingesetzt habe. (…) Und er betonte: “Wir respektieren das Recht auf öffentliche Protestveranstaltungen. Die Anliegen der Bevölkerung, ihre Kritik und ihre Beschwerden nehmen wir sehr ernst und reagieren entsprechend darauf, wie es für eine verantwortungsvolle Regierung selbstverständlich ist.“

Lesetipp: Taiwans Studentenbewegung gegen ein Medienmonopol

Und: Frühere Besuche von Politikern aus Europa in Taiwan

Taiwan, Japan und die „Trostfrauen“

Noch nicht veröffentlicht hatte ich hier die vorletzte Ausgabe des Newsletters mit diesen Themen:

  • Ureinwohnerpartei gegründet
  • Ma fordert Gerechtigkeit für Trostfrauen
  • Premier Chen fordert wirtschaftliche Integration
  • Taiwan begrüßt das neue Jahr

Trostfrauen wurden im Zweiten Weltkrieg vom japanischen Militär gezwungen, sich in eigens eingerichteten Militärbordellen, den japanischen Militärangehörigen für sexuelle Dienste zur Verfügung zu stellen. (…) Von den ursprünglich 58 Trostfrauen, die die Taipei Women’s Rescue Foundation bei ihrer Gründung vor 20 Jahren betreute, leben heute nur noch acht. Erst im November war die bis dahin älteste Überlebende im Alter von 95 Jahren in Taipeh verstorben.

Lesetipp: Taiwan und Japan – eine komplizierte Geschichte

Wer die PDF-Dateien künftig direkt erhalten möchte, kann sich in München bei svenja.weidinger (at) gmx.net melden.

Weitere deutsche Quellen für regelmäßige Neuigkeiten: