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Entries tagged with “Kinder”.


Bootcamp für Fünfjährige? Taiwans Erziehung Thema im ARD-Weltspiegel

Das renommierteste Auslandsmagazin im deutschen Fernsehen, der Weltspiegel, berichtete über einen sehr ungewöhnlichen Kindergarten in Taiwan. Worum ging es?

Taiwan Kindergarten Uniform

Ein strenges Regiment herrscht in diesem Kindergarten. Wenn die Kleinen morgens um 8 ankommen, (mehr …)


Mit einem Radiobeitrag mitten drin im Alltag der Kinder

Es sind ganz tolle Eindrücke, die Linda Tepfer in einer kleinen Grundschule in Südtaiwan eingefangen hat. Die Münchnerin lauschte dem Unterricht, hörte Kindern beim Lernen und Spielen zu und fing mit ihrem Mikrofon die Atmosphäre ein. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit für diesen Beitrag.

Schule Taiwan 2

Linda Tepfer berichtet:

Ich hatte den Beitrag damals gemacht, weil ich schon immer großes Interesse daran hatte, Kindern ein möglichst breit gefächertes Bild der Welt und ihrer unterschiedlichen Lebensrealitäten zu zeigen. (mehr …)


Wer sich für Taiwan interessiert und dafür, wie es in deutschen Medien wegkommt, sollte in den nächsten Tagen ganz schnell zum nächsten Kiosk spurten und sich ein Exemplar des Eltern-Fachblattes Nido sichern.

In der noch aktuellen Ausgabe steht nämlich ein schöner, großer Bericht über Taiwans Frauen und die Frage, warum sie so wenig Kinder bekommen. Und es gibt ihn nicht online.

Nido Artikel Taiwan

„Tiger ohne Mamas“ heißt der Artikel, und geht der Frage nach, warum ausgerechnet Taiwan eine noch niedrigere Geburtenrate als Deutschland hat. (Der Zuwachs im „Jahr des Drachen“ 2012 war vermutlich nur ein astrologisch begründeter Ausreißer.)

Die Autorin Yang Xifan, die sonst für Stern & Co. aus China berichtet, war aus Shanghai angereist. Zu einer der Protagonistinnen hatte ich ihr im Vorfeld den Kontakt vermitteln können.

Über das Thema hatte ich hier im Blog auch schon mehrfach berichtet:

Lesetipp I: Sag mir, wo die Kinder sind (Geburtenmangel in Taiwan)

Lesetipp II: Die Taiwaner sterben aus

Was halten Sie von den Argumenten im Artikel?


Nana (3 J.) sucht einen Deutschlehrer

Wer möchte sich in Taipeh als Privatlehrer/-in einer Dreijährigen etwas dazu verdienen?

Mich hat dieser Aufruf erreicht: Nana stammt aus Deutschland und wird von Anfang Februar bis Ende Juni bei Verwandten in Taipeh leben. Für diese Zeit sucht die Familie jemanden, der mit der Kleinen Zeit verbringt, spielt und dafür sorgt, dass sie ihr Deutsch nicht verlernt.

Taiwan Spielplatz Kinder

Nanas Vater ist Deutscher, die Mutter Taiwanerin.

Ort: Taipei City, Xinyi District, in der Nähe des Tonghua St.-Nachtmarkts.

Informationen:

條件:有耐心、細心、會德語、可以陪小朋友玩,於玩樂中以德語方式溝通。

目的:維繫Nana的德語能力。

工作時間及待遇:面議。

Wer Interesse hat, kann sich (auf Chinesisch oder Englisch) bei einer Freundin der Familie melden, über die mich der Aufruf erreicht hatte: tinachuang (at) ntnu.edu.tw


Gegen den Geburtenmangel: Leihmütter legalisieren?

Der zweiwöchentliche Newsletter der Münchner Taipeh-Vertretung (s.u.) beschäftigt sich dieses Mal u.a. mit folgenden Themen:

  • Taiwan bei Klimakonferenz in Doha
  • Taiwan bei Korruptionsindex 2012 auf Rang 37
  • Leihmutterschaft erneut in der Diskussion
  • Eierproduktion nach EU-Standards

Diskussion um Leihmütter in Taiwan

Taiwan Aktuell übersetzt einen Kommentar der China Post:

Die Frage der Leihmutterschaft ist in Taiwan wieder in den Fokus der öffentlichen Diskussion gekommen, als kürzlich die Nachricht auftauchte, dass eine sehr prominente Familie, und zwar die des früheren Vizepräsidenten Lien Chan, drei neue Familienmitglieder mit der Hilfe von zwei Leihmüttern bekommen hat. Leihmutterschaft ist in Taiwan (wie auch in Deutschland) nach wie vor verboten. Liens Tochter Hui-sin hatte sich in den USA, wo die Praktik erlaubt ist, die Leihmütter für ihren Kinderwunsch gesucht. Das Thema Leihmutterschaft ist in Taiwan nicht neu, und auch die Regierung beschäftigt sich mit der Frage einer Legalisierung bereits seit geraumer Zeit.
(…)
Schon immer war es eine stark verwurzelte chinesische Tradition, dass eine Person – und zwar aus dem väterlichen Familienzweig – Nachkommen haben muss (selbstredend Söhne), um den Familiennamen weiterzugeben. In früheren Zeiten war es für einen Mann durchaus üblich, sich eine zweite Frau oder sogar mehrere weitere Frauen zu nehmen, falls die erste Frau ihm noch keinen Sohn geboren hatte. Möglicherweise hatten Männer damals auch noch ganz andere Gründe dafür, mehr als eine Frau zu haben, doch das ist ein Thema, das an anderer Stelle behandelt werden muss.

Lesetipp: Mein Beitrag über Geburtenmangel in Taiwan

Erste Taiwan-Eier ohne Käfighaltung

Eine Hühnerfarm aus Kaohsiung ist angeblich „der erste Legebetrieb in Asien, der tiergerechte Standards für die Produktion von Eiern erfüllt wie sie auch in der Europäischen Union vorgeschrieben sind.“

Jeder der vergrößerten Käfige misst 2,45 mal 1,25 Meter und beherbergt 30 bis 40 Hennen. Damit hat der einzelne Vogel durchschnittlich mindestens 750 Quadratzentimeter Platz, das ist drei- bis viermal soviel wie in der konventionellen Käfighaltung.
(…)
Die Qualität der Eier und die besseren Lebensbedingungen der Hennen haben natürlich ihren Preis. Ein Ei der Shih An Farm kostet 10 bis 12 NT$, das sind umgerechnet 26 bis 31 Euro-Ct. und damit das Zwei- bis Dreifache eines Eis aus konventioneller Käfighaltung.

Mein Beitrag über Landwirtschaft in Taiwan: Bitterer Reis

Wer die PDF-Dateien künftig direkt erhalten möchte, kann sich in München bei svenja.weidinger (at) gmx.net melden.

Weitere deutsche Quellen für regelmäßige Neuigkeiten:


Sind Buxiban schädlich für Kinder?

Der zweiwöchentliche Newsletter der Münchner Taipeh-Vertretung (s.u.) beschäftigt sich dieses Mal u.a. mit folgenden Themen:

  • Präsident Ma bekräftigt den „Konsens von 1992“
  • Engere wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Taiwan und EU
  • Neue Regeln für Pensionäre
  • Schüler sollen weniger lernen

Kritik an Taiwans „Paukschulen“

Kinder auf Spielplatz in Taiwan

Besonders interessant finde ich den aus der China Post übersetzten Bericht über die Nachhilfeschulen. Die „Child Welfare League Foundation“ fordert Eltern auf, lieber mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen und Ihnen Dinge beizubringen wie „Schuhe binden oder Radfahren“, statt sie bis spät Abends in die Buxiban (補習班) zu schicken.

Kinder derartig lange in der Schule zu lassen ist schlussendlich sinnlos. Erziehungswissenschaftler schlagen vor, den Kindern keinen Nachhilfeunterricht erteilen zu lassen. (…) So verführerisch es auch sein mag die Kinder sieben Tage die Woche mit Extraunterricht zu Höchstleistungen zu trimmen, sie schaffen es nicht.

Lesetipp: Meine Beobachtungen über Schüler in Taiwan

Wer die PDF-Dateien künftig direkt erhalten möchte, kann sich in München bei svenja.weidinger (at) gmx.net melden.

Weitere deutsche Quellen für regelmäßige Neuigkeiten: