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Entries tagged with “Meine Medien-Berichte”.


Rettet die sanften Riesen

Als Taiwan noch ein Agrarland war, gab es kaum Traktoren. Die besten Freunde der Landwirte fraßen Gras und zogen mit stoischer Ruhe über die Reisfelder: Wasserbüffel. Heute sind sie fast verschwunden, doch einige Taiwaner wollen diese Kultur am Leben erhalten. Wir haben einen TV-Beitrag über sie gedreht.

Wasserbüffel Reisfeld Taiwan

In der gleißenden Sonne von Yunlin County steht Herr Hsieh am Rand seines Reisfelds und betrachtet den 800 Kilo schweren Wasserbüffel, der im wadentiefen Wasser seine Kreise zieht. „Fast wie früher“, sagt der 68 Jahre alte Landwirt, der hier im Süden Taiwans aufgewachsen ist.

Wasserbüffel waren auf dem Land (mehr …)


Befunde und Selbstkritik: Mein Vortrag über Taiwan aus Sicht von Journalisten

Vieles, was in Taiwan passiert, kommt in deutschen Medien kaum vor. Warum ändere ich das eigentlich nicht? Schließlich arbeite ich hier als Reporter. Doch so einfach ist es nicht. (Powerpoint inside)

Taiwan-Vortrag in Berlin

Seit mehr als acht Jahren arbeite ich als Reporter daran, Taiwan in die deutschen Medien zu bringen. Mal klappt es, mal nicht.

Um herauszufinden, wo es gerade Interesse oder auch Lücken gibt, beobachte ich natürlich aufmerksam die gesamte deutschsprachige Taiwan-Berichterstattung und mache mir so meine Gedanken.

Jeder, dem Taiwan am Herzen liegt, hat sich wahrscheinlich schon die Frage gestellt: (mehr …)


Selten genug: Die Welt zu Gast in Taiwan

Meine stärkste Erinnerung an das „Sommermärchen“ der WM 2006 ist der Tag des Eröffnungsspiels. Am Münchner Marienplatz kam ich aus der U-Bahn und stand plötzlich inmitten tausender fröhlich feiernder Gäste aus aller Welt. Damals galt Deutschland noch nicht als so cool und attraktiv wie heute, und es war eine überraschende Erkenntnis: Die sind wirklich alle extra hierher gekommen. Und es gefällt ihnen auch noch bei uns!

Taiwan hat gerade seine eigene Version so eines Sommermärchens erlebt. (mehr …)


Bei 228 geht es nicht nur um Gedenken und Geschichte

„Die Art und Weise, wie mit diesem Gedenktag jedes Jahr aufs neue umgegangen wird, wird auf absehbare Zeit immer auch ein Anzeichen dafür bleiben, wie es um den innertaiwanischen Konsens über die eigene nationale Identität bestellt ist.“

So hatte ich 2009 hier im Blog einen Kollegen zitiert.  Kluge Worte. 228, das ist der 28. Februar, ein Gedenktag an den blutig niedergeschlagenen Volksaufstand von 1947, – aber eigentlich auch an die daran anschließende Kriegsrechts-Ära, die erst Anfang der neunziger Jahre von Taiwans heutiger Demokratie abgelöst wurde.

Seit 1995 spricht jedes Jahr an diesem Tag der Präsident bei einer Gedenkzeremonie, seit 1997 ist es ein nationaler Feiertag. Und, wie gesagt: Jedes Jahr lässt sich an den Diskussionen, Demonstrationen und Reaktionen ablesen, wie es um Taiwans Selbstverständnis gerade bestellt ist.

Demonstration vor der Chiang-Kai-shek-Gedenkhalle in Taipeh

Unabhängigkeitsbefürworter demonstrieren vor der Chiang-Kai-shek-Halle

Dieses Jahr kamen zwei Faktoren dazu, die den Tag besonders aufgeladen haben: (mehr …)


Wie Hysterie und vorgefasste Meinungen Taiwan nicht gerecht werden

Huch, was war denn da passiert? Gestern war Taiwan plötzlich der Aufreger des Tages. Medien weltweit und auch in Deutschland überschlugen sich mit Meldungen.

Normalerweise interessieren sie sich kaum so flächendeckend für Taiwan, es sei denn, es gibt Wahlen, Naturkatastrophen oder schräges irrelevantes Zeug zu vermelden.

ZDF heute journal Taiwan

Gestern war es nichts davon, das Claus Kleber dazu brachte, im ZDF Heute-Journal mal wieder daran zu erinnern, wo Taiwan überhaupt liegt. Gestern war es Donald Trump.

Was war passiert? (mehr …)


Wie Tagesschau und Heute Journal nach Taiwan blickten

Die Wahl ist gelaufen, Taiwan hat für den Machtwechsel gestimmt, und anders als bei den Wahlen vor vier Jahren wurden diesmal auch die deutschen Fernsehzuschauer aus erster Hand informiert. Hier sind die Videos der Berichte.

2012 hatten sie sich die Reise gespart, nun waren sie angereist: Die Korrespondenten von ARD und ZDF mit ihren Kamerateams.

Die Truppe der ARD habe ich mehr als eine Woche lang durch Taiwan begleitet (auch für einige andere Themen) und dafür gesorgt, dass alles reibungslos läuft.

Zuständig für Berichte aus Taiwan ist in der ARD das Studio Tokio mit Korrespondent Uwe Schwering, hier am Wahlabend in der Tagesschau.

ARD Tagesschau Uwe Schwering Taiwan

Das ZDF hat die Welt anders aufgeteilt, hier ist es (mehr …)