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3D-Drucker, biegsame Akkus, menschliche Versuchskaninchen

In Taipei beginnt heute die Computex 2013. Den IT-Innovationen aus Asien widmet die ZDF-Redaktion Wiso Plus aus diesem Anlass die Sondersendung „Neues aus Asiens Computerwelten“.

Die Videos im Netz:

Und was war vor einem Jahr los?

Tipp: Meine ZDF-Beiträge zur Computex 2012

Meine Arbeit als Videojournalist in Taiwan

Diese vier Beiträge aus der Sendung habe ich in den vergangenen Wochen im Alleingang hier in Taipeh gedreht und geschnitten:

  • Blick in die Smartphone-Zukunft
  • Flexible Akkus made in Taiwan
  • Ein deutscher Designer in Taipeh
  • 3D-Druck als Technologie der Zukunft

Außerdem noch ein Stück über ein ganz besonderes Stadtviertel von Taipeh: Im Living Lab des Minsheng-Viertels direkt am Songshan-Flughafen testen Freiwillige im Alltag neue Technologien, die von Taiwans Institute for Information Industry (III) entwickelt wurden.

ZDF-Wiso-Plus-Living-Lab

Dieses Stück hat es aus Zeitgründen nicht in die Sendung geschafft, steht aber ebenfalls online.

Weitere Links zu Firmen und Institutionen, die in den Beiträgen vorkommen:

Der deutsche Experte vor Ort

Wie schon bei früheren Beiträgen habe ich für das Stück über die Smartphone-Zukunft Sascha Pallenberg interviewt. Der Macher des Techblogs Mobilegeeks.de lebt etwa so lange in Taipeh wie ich und weiß über neue Trends in Sachen Mobile Computing einfach verdammt gut Bescheid.

Lesetipp: Wie ich mit Pallenberg in Taipeh fürs deutsche TV drehe

Viel Spaß beim Anschauen und Weitersagen!


Technik, Taiwan, TV: Meine Berichte fürs ZDF

Als ausgebildeter Fernsehjournalist macht es mir immer besondere Freude, wenn ich in Taiwan selbst zur Kamera greifen kann. Seit einiger Zeit arbeite ich dafür mit einem deutschen Blogger zusammen, der ebenfalls in Taipeh lebt: Sascha Pallenberg.

Voll vernetzt und immer online

Wer einen Beweis sucht, dass die Technik-Welt sich immer schneller dreht, braucht sich nur Mobiltelefone anzusehen: Vor 20 Jahren noch kiloschwer und vor 15 Jahren ein teures Luxusgut, hatten sie vor zehn Jahren schon Farbdisplays und Kameras. Seit fünf Jahren kommen sie sogar ohne Tasten aus, können aber so viel wie ausgewachsene Computer.

Auf den Smartphone-Zug bin ich recht spät aufgesprungen. Erst seit Anfang 2011 bin ich auf meinen Streifzügen durch Taipeh immer online, kann Fotos sofort ins Netz stellen und unterwegs wichtige E-Mails lesen. Mein Telefon ist natürlich Made in Taiwan: HTC ist ja mittlerweile auch in Deutschland ein Begriff.

Mobile Computing ist ein Milliardenmarkt, der außer Smartphones auch tragbare PCs und Tablet-Computer umfasst. Weil viele Hersteller in Taiwan sitzen, lassen sich neue Trends hier früher aufspüren als in Deutschland. Kaum jemand macht sich das so konsequent zunutze wie Sascha Pallenberg.

Sascha Pallenberg: Ein deutscher Mobile Geek in Taiwan

Der Dortmunder ist wie ich 2009 nach Taipeh gezogen. Er lebt davon, übers Internet als erster neue Produkte vorzustellen und zu testen, auf deutsch und englisch. Seine aktuelle Website ist mobilegeeks.de. Was sich wie für viele wie Technik-Fachchinesisch liest, interessiert tatsächlich extrem viele Menschen. Allein Pallenbergs selbstgedrehte Videos, in denen er neue Geräte und Programme vorstellt, werden jeden Tag mehr als 100.000-mal abgerufen.

Sascha Pallenberg in Taipei, Taiwan

Davon lässt es sich tatsächlich leben. Über Anzeigen und Provisionen nimmt Pallenberg so viel ein, dass nicht nur er und seine kanadische Geschäftspartnerin gut über die Runden kommen, sondern er auch noch einige Blogger in Deutschland, den USA und Hongkong dafür bezahlen kann, dass sie ihm regelmäßig Beiträge schreiben.

Außerdem fliegt er rund um die Welt. Die Internationale Funkausstellung in Berlin ist jedes Jahr ebenso ein Pflichttermin wie Messen in Las Vegas oder Barcelona. In deutschen Internet-Expertenkreisen gilt Pallenberg als Musterbeispiel dafür, dass man im Internet mit einem klar definierten Fachgebiet und viel Einsatz erfolgreich sein kann – ganz ohne Verlagshäuser oder gedruckte Medien.

Ein Vortrag von Sascha Pallenberg auf dem Blogger-Treffen Republica:

Meine Fernsehberichte mit Sascha aus Taiwan

Auch ich konnte davon schon profitieren. Zunächst drehte ich 2011 einen Fernsehbeitrag für 3sat, in dem ich Pallenberg und seine Arbeit vorstellte.

Das Video und mehr Infos: Der vielleicht erfolgreichste deutsche Blogger lebt in Taiwan

Seit 2012 drehen wir gemeinsam regelmäßig Beiträge für den digitalen ZDF-Infokanal: Sascha oder seine Geschäftspartnerin Nicole vor der Kamera, ich dahinter. Die Berichte können Sie sich hier gebündelt ansehen: Mobilegeeks im ZDF

Im Gegenzug hat Pallenberg sich bei mir schon einige Kniffe abgeschaut, um seine eigenen Videos noch professioneller zu gestalten. Aller Vernetzung zum Trotz – am besten arbeitet es sich doch zusammen, wenn man am selben Ort ist. Und das ist in unserem Fall eben Taiwan.


Meine letzte Woche stand ganz im Zeichen der Computex. Die weltweit zweitgrößte IT-Messe interessierte dieses Jahr nicht nur Fachbesucher aus aller Welt, sondern auch die Wiso-Redaktion des ZDF. Die Kollegen dort sind neuen Medien und Techniken gegenüber recht aufgeschlossen, und so konnte ich in den vergangenen Monaten schon einige Beiträge für das Format „Wiso plus“ drehen. Diese Videos kann man sich hier ansehen.

Zur Computex ist nun eine halbstündige Sondersendung „Asiens Computerwelten“ entstanden, für die ich insgesamt vier Beiträge beigesteuert habe. Das war recht zeitaufwändig, da ich als Videojournalist (VJ) ja nicht nur recherchiere und Interviews führe, sondern auch im Alleingang drehe und schneide. So bin ich mit Kamera und Stativ in den Messehallen ganz gut herumgekommen.

Die Sendung lief im Digitalkanal ZDFinfo. Die Beiträge stehen auch bei Youtube. Ich habe eine Playlist angelegt:

Die Themen:

  • Was taugen supergünstige Tablets aus China?
  • Portrait eines „Boothbabe“
  • Windows 8 und Notebook-Tablet-Kombis: Trends der Computex
  • Samsung im Aufwind
  • Probleme bei Panasonic und Sony
  • Unterwegs mit einem deutschen Einkäufer

Bis auf die Beiträge aus Korea und Japan (beide sehr informativ!) stammt alles von mir aus Taipeh. Besonders gefreut habe ich mich darüber, dass ich mit Jessica Tsai am Acer-Stand ein „Boothbabe“ portraitieren konnte, das mit einigen Klischees aufräumt. Die 20-Jährige studiert selbst Computer Science und ist auch nicht auf den Mund gefallen.

Technische Daten und mehr Infos zu den China-Tablets stehen hier und hier. Die Blogs der beiden „Tester“ sind netbooknews.de und newgadgets.de, und Jörg Wirtgen, der c’t-Redakteur aus meinem Beitrag, schreibt auch auf Twitter.


Taiwan: Eine Sportnation?

Eine ganze Reihe Sportler aus Taiwan hat Weltruhm erlangt – meist in Sportarten, die in Deutschland nicht besonders populär sind.

Jeremy Lin, Superstar

Vom Bankdrücker zum globalen Basketball-Star: Wenn Sie die Geschichte von Jeremy Lin noch nicht kennen, bemühen Sie mal die Suchmaschine ihres Vertrauens. In Taiwan jedenfalls scheint es seit Wochen kaum ein wichtigeres Thema zu geben.

Die Menschen sehen Lin als einen der ihren, auch wenn er gebürtiger Amerikaner ist – schließlich sind seine Eltern einst aus Taiwan in die USA ausgewandert. Und natürlich hat es riesiges Underdog-Identifikationspotential, wenn ein keine zwei Meter großer Asian-American sich in einer so körperbetonten Liga wie der NBA nicht nur durchsetzt, sondern so auftrumpft, dass ihm die Sportwelt zu Füßen liegt.

Den Rummel hat der in Taipeh lebende Blogger Sascha Pallenberg ganz gut hier beschrieben: Linsanity in Taipei from a German perspective. Auch Lin selbst – der viel auf seinen christlichen Glauben gibt, was ihn dann doch von den meisten Taiwanern unterscheidet – fand in einer Pressekonferenz neulich nette Worte für Taiwan.

Vielleicht bringt Jeremy Lins Erfolg nun einige junge TaiwanerInnen dazu, mehr Zeit auf dem Sportplatz zu verbringen. Und wer es mehr in den Beinen hat als im Wurfarm, könnte Fußball spielen. Denn da gibt es hier noch viel Aufzubauen – anders als im Basketball, wo in der Profiliga Begegnungen wie Taiwan Beer vs. Kinmen Liquor an der Tagesordnung sind.

Jubeln für Taiwans Fußballnationalteam

An mir liegt es nicht, wenn Sie noch nie von Taiwans Fußballnationalmannschaft gehört haben. Ich habe mein Bestes getan. Beim wichtigen Olympia-Qualifikationsspiel gegen Jordanien im März vergangenen Jahres hatte ich so viele Westler wie möglich zusammengetrommelt, um im Stadion von Taipeh europäische Atmosphäre zu erzeugen.

Leider vergeblich. Taiwans U23 unterlag mit 0:2 (Spielbericht), und das Land muss weiter auf seinen ersten Auftritt auf internationaler Fußballbühne warten. Es war ein unterhaltsamer Abend, aber Fußball ist einfach nicht Taiwans Nationalsport – das ist Baseball.

Nationalsport Baseball

baseball taiwan

Die Begeisterung für das Spiel mit Schläger und Handschuh kam nicht etwa aus Amerika, sondern auf dem Umweg über Japan auf die Insel. Taiwan war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts japanische Kolonie. Heute gibt es eine Profiliga, einige Taiwaner spielen in US-Teams, und wenn ich am Wochenende durch die Parks an den Flussufern radle, sehe ich überall Mannschaften auf öffentlichen Baseballplätzen trainieren.

Mit Japan und Südkorea liegt Taiwan in ewiger Rivalität um die Baseball-Vorherrschaft in Asien. Welch eine Demütigung, als man 2008 bei den olympischen Spielen in Peking ausgerechnet gegen China eine Niederlage einstecken musste!

Taiwan bei Olympia

Leider darf Taiwan bei internationalen Wettbewerben nur unter der Bezeichnung „Chinese Taipei“ und ohne Nationalflagge antreten, weil China so eifersüchtig darüber wacht, dass Taiwan nicht als selbstständiges Land geführt wird. Um so größer der Jubel in Taiwan, wenn Athleten Edelmetall mit nach Hause bringen.

2004 in Athen gab es in der Kampfsport-Disziplin Taekwondo die beiden ersten und bisher einzigen olympischen Goldmedaillen. Starke Frauen erringen immer wieder gute Platzierungen: Taiwans Gewichtheberinnen und das Frauen-Tauziehteam stehen regelmäßig auf dem Treppchen.

Und auch die derzeit wohl beste Golfspielerin der Welt hat ihren Abschlag in Taiwan erlernt: Yani Tseng ist erst 22, gewinnt aber ein wichtiges Turnier nach dem anderen. Taiwaner sind nicht für ihren athletischen Körperbau bekannt, und „körperlose“ Sportarten dominieren. Der beliebteste Breitensport ist Basketball – und das nicht erst seit Jeremy Lin. Auch ordentliche Tennisspieler bringt Taiwan hervor. Einer schaffte es 2010 ins Viertelfinale von Wimbledon.

Städtische Sportzentren

Körperliche Erschöpfung und Schwitzen gelten vielen Taiwanern, die das Leben gerne ausgewogen angehen, als übermäßige Belastung. Wer sich trotzdem sportlich betätigen will, hat aber viele Gelegenheiten. Schulen und Universitäten öffnen abends ihre Plätze für die Allgemeinheit, und Taipeis Verwaltung hat in jedem Viertel städtische Sportzentren errichtet, mit Kursräumen, Badminton-Courts, Schwimmbädern usw. Für nur 1,30 Euro kann ich hier eine Stunde lang ohne weitere Verpflichtungen ins Fitnesscenter.

Universiade 2017 in Taipei

Vor kurzem hat Taipei international aufgetrumpft: Die Stadt wird 2017 die Universiade ausrichten, quasi die olympischen Spiele der Studenten. Weil Taiwan gut abschneiden will, wird nun darüber diskutiert, wie man Nachwuchssportler besser fördern kann. Über die Ausbildung an Taiwans Sport-Universitäten stand kürzlich übrigens ein interessanter Artikel in einer Regierungszeitschrift.

2009 fanden in Taiwan bereits zwei internationale Sport-Großveranstaltungen statt: Die World Games in Kaohsiung und die Deaflympics in Taipeh.

Damals entstand auch dieser Fernsehbericht, auf den ich heute noch ein bisschen stolz bin:

Dieser Text war ursprünglich eine Folge meiner Taiwan-Kolumne im heimatlichen Anzeigenblatt.

Taiwan Zeitungsartikel Sport


Der vielleicht erfolgreichste deutsche Blogger lebt in Taiwan

Und er heißt Sascha Pallenberg. Seit einigen Jahren lebt er quasi nur noch für sein Blog Netbook News, und mittlerweile zahlt es sich aus.

Sascha Pallenberg in Taipei, Taiwan

Über Bannerwerbung, Sponsoren, Affiliate-Programme und Youtube erzielt Pallenberg nach eigenen Angaben jeden Monat fünfstellige Euro-Umsätze. Davon ab gehen natürlich die Kosten für seine Mitarbeiter und die vielen Reisen zu Messen in der ganzen Welt.

Mein TV-Beitrag von der Computex

Zur Computex Taipei, der zweitgrößten Computermesse der Welt, habe ich ein selbstgedrehtes und -geschnittenes Porträt von Sascha in der Sendung „neues“ auf 3sat untergebracht. Bitte schön, das Video:

„Blogs monetarisieren“

Sascha Pallenbergs Vortrag auf der re:publica 2010 (Ausschnitt im Beitrag) komplett als Video:

Wer in seiner Nische der beste ist und verlässlich guten Content bietet, wird auch davon leben können – genau mit dieser Einstellung gehe ich auch an meine Arbeit als deutscher Reporter in Taiwan. Bisher funktioniert es.

Unterstützen könnt Ihr mich z.B. mit einem Klick auf den Flattr-Button da unten! Wie das funktioniert, steht hier: Für eine Handvoll Cent


Werbung für Taiwan

Taiwan-Stand auf dem Hessentag 2010

Da treffen Welten aufeinander… Taiwan wird dieses Jahr erstmals einen Stand auf dem Hessentag haben, meldet das Taipeh-Tourismusbüro. Das sitzt in Frankfurt, was die Entscheidung erleichtert haben dürfte.

Der Hessentag findet demnach vom 28.5. bis zum 6.6. in Stadtallendorf bei Marburg statt. Wer es dorthin schafft, möge hier bitte vermelden, ob es dort neben Bratwürsten und Frischgezapftem tatsächlich auch Rindfleischnudeln und Bubble Tea gibt, und was am Stand so passiert. Immerhin kann man Fahrräder von Giant gewinnen, auf denen es sich dann z.B. zurück nach Marburg radeln lässt.

Es gibt für den Taiwan-Auftritt dort sogar eine Ereignis-Seite auf Facebook mit aktuell gerade mal zwei bestätigten Gästen, und einer davon ist das Tourismusbüro… das muss sich ändern.

Schaufenster Taiwan deutsche Schrift

Deutsche Spuren finden sich in Taipeh an den unwahrscheinlichsten Orten.

Deutscher Tech-Blogger in Taiwan: Sascha Pallenberg

Genau so viel wie das Tourismusbüro tut Netbook-Blogger Sascha Pallenberg dafür, dass nicht nur deutsche Sprachstudenten und Ingenieure den Weg nach Taiwan finden. In seinem Blog Netbooknews.de, das in Tech-Kreisen eine große Nummer ist und Zugriffsraten hat, von denen ich nicht einmal zu träumen wage, berichtet er immer wieder mal ganz persönlich von seinem Leben in Taiwan – zum Beispiel vom Strandurlaub in Kenting.

Sascha ist „dem Content hinterhergezogen“ und lebt nun in Taipeh von und mit seinem Blog. Respekt!

Chinese book German history

Das ist Deutschland. Buchtitel: „Vom Blut-und-Eisen-Kanzler zur neuen Eisernen Lady“

Lesen Sie auch meinen Bericht über das Wohnen und Leben in Taiwan.