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Was ist der beste Plan für eine Reise nach Taiwan?

Taiwan – Das Herz Asiens. Mit diesem Slogan wirbt das Tourismusbüro nun schon seit mehr als einem Jahr um deutsche Urlauber.

Und mit solchen herzigen Videos:

Welche Sehenswürdigkeiten in Taiwan auf Touristen warten, darüber hatte ich schon einmal geschrieben.

Etwa 10.000 Deutsche reisen pro Jahr als Touristen ein, also knapp 30 pro Tag. Da ist noch Luft nach oben. Ich würde hier gern einmal einer deutschen Reisegruppe über den Weg laufen, mich an ihre Fersen heften und mir heimlich anhören, wie sie Taiwan vermittelt bekommen und erleben.

Aber wo würde ich sie finden? Schauen wir uns doch mal das Programm einer typischen Taiwan-Rundreise an. Der Hamburger Veranstalter Chinatours.de hat auch Taiwan im Programm. 10 Tage kosten ab 1949 Euro. Was gibt es da zu sehen? Die entscheidenden Stationen habe ich im Folgenden fett markiert:

Tag 1

…wird im Flugzeug verbracht.

Tag 2

…findet ab dem Nachmittag in Taipeh statt: Es geht aufs Taipei 101.

Tag 3

…ist der Taipeh-Tag mit den „schönsten Sehenswürdigkeiten“: Palastmuseum, Longshan-Tempel und Huaxi St.-Nachtmarkt (alternativ Baoan-Tempel).

(Artikel: Sehenswürdigkeiten in Taipeh beim Stopover)

Tag 4

Es geht zum Sonne-Mond-See. Dort wird auch übernachtet.

Tag 5

Weiterfahrt über Tainan (Koxinga-Schrein, Fort Anping) nach Kaohsiung.

Tag 6

Fahrt nach Kenting. Dort „kurze Wanderung“ und weiter zu Ostküste nach Taitung.

Tag 7

Ostküste: Fahrt von Taitung nach Hualien.

Tag 8

Fahrt über die Taroko-Schlucht zurück nach Taipeh.

Tag 9

Wieder in Taipeh: Vormittag frei, nachmittags zum Flughafen.

Tag 10

Wieder im Flugzeug: Zurück nach Deutschland.

So schnell sind 10 Tage herum, und so viel Zeit muss man im Bus verbringen, um in Taipeh überhaupt erst einmal von A nach B zu kommen. Im Chinesischen gibt es für diese Art Reisen das schöne Sprichwort 走馬看花: Zu Pferde die Blumen betrachten.

Vielleicht kommt der eine oder andere Teilnehmer an so einer Gruppenreise ja wirklich auf den Geschmack und kehrt noch einmal nach Taiwan zurück, um das Land gründlicher kennen zu lernen. Dann hätte es sich auf jeden Fall gelohnt.

Individualreise nach Taiwan

Wie wäre es stattdessen mit einer Reise auf eigene Faust? Ohne Chinesisch-Kenntnisse oder ortskundige Begleitung wird es dabei wahrscheinlich einige Schwierigkeiten geben. Der selbstbestimmte Trip durch die Taroko-Schlucht mag sich schon dadurch verzögern, dass die meisten Autovermieter in Hualien aus versicherungstechnischen Gründen nicht an Ausländer vermieten (das habe ich selbst erlebt). Und ein Bummel über den Nachtmarkt (mein Favorit in Taipeh: Raohe St.) ist nur halb so schön, wenn man gar nicht weiß, was man dort vor sich hat, und niemand einen durch den Speise-Dschungel führt.

Taiwan ist vielseitig, teilweise wunderschön und sicher. Aus deutscher (bzw. europäischer) Sicht ist es trotzdem kein bequemes Individualreise-Land. Das liegt vor allem an der Sprachbarriere: Mit Englisch kommt man vielleicht überall zurecht, aber nicht immer auf Anhieb. Andererseits: Wer es bequem haben will, kann auch zuhause bleiben.

Vielleicht liege ich mit meiner Einschätzung auch falsch? Falls dies jemand liest, der Taiwan auf die eine oder andere Art bereist hat, würde ich mich über einen kurzen Erfahrungsbericht per Kommentar freuen. Ich gebe auch gern Tipps für lohnende Ziele, die über die oben aufgelisteten hinaus gehen.


Erinnern Sie sich noch an „Taiwan – Touch Your Heart“? Damit ist es nun vorbei. Der aktuelle Tourismus-Slogan lautet „Taiwan – The Heart of Asia“. Klingt sympathisch, herzig sozusagen. Bleibt zu hoffen, dass mehr Touristen auch aus Deutschland den Weg hierher finden. Gute Gründe gäbe es genug.

Eine Folge aus meiner Taiwan-Kolumne im heimatlichen Anzeigenblatt.

Touristen in Taiwan: Vor allem Japaner und Chinesen

Stadtplan in der Hand, kurze Hosen, Kamera im Anschlag und Sonnencreme griffbereit – solche westlichen Reisenden sind in Taiwan ein ganz seltener Anblick. Die meisten Besucher kommen aus Japan und China.

Den Japanern gefällt Taiwan, weil es um die Ecke liegt, vergleichsweise preisgünstig ist, und weil sie hier viele Spuren aus der Zeit finden, als ihre Vorfahren das Sagen hatten. Taiwan gehörte von 1895 bis 1945 zu Japan. Den heutigen Präsidentenpalast und viele Bahnhöfe errichteten die Kolonialherren in einem Backstein-Gründerzeit-Stil, der mich immer ans Deutschland der Kaiserzeit erinnert. Weil sie es nicht mehr erobern mussten, ist Taiwan auch eines der wenigen Länder in Asien, in denen Japaner sich nicht für Kriegsverbrechen rechtfertigen müssen und gern gesehene Gäste sind.

Lesetipp: Taiwan und Japan – Eine komplizierte Geschichte

Chinesische Touristen dürfen erst seit knapp drei Jahren nach Taiwan reisen. Sie treten immer in geschlossenen Gruppen auf, denn Individualreisen sollen erst in Kürze erlaubt werden. Trotz gemeinsamer Sprache haben sie bei vielen Taiwanern keinen allzu guten Ruf: Sie seien laut und ein bisschen ungehobelt, heißt es hinter vorgehaltener Hand, würden sich vordrängeln und überhaupt wie zu Hause aufführen. Dass die meisten von ihnen Taiwan eher als vorlaute chinesische Provinz betrachten denn als eigenständiges Land, kommt hinzu.

Nur wenige Deutsche machen Urlaub in Taiwan

Und die Deutschen? Nur etwa 10.000 kommen pro Jahr als Touristen – da ist noch Luft nach oben. Taiwans Tourismuszentrale bemüht sich nach Kräften. Die Liste der Reiseveranstalter, die Touren anbieten, wird immer länger.

Was also würde Sie nach mindestens 13-stündigem Flug erwarten auf dieser kleinen, dicht besiedelten, subtropischen Insel?

Lesetipp: Interview mit den Autor des aktuellsten deutschen Taiwan-Reiseführers

Zum Beispiel viel Natur: Atemberaubende Bergpanoramen mit 200 Gipfeln über 3000 Meter, sanft ansteigende Teeplantagen und steile Küsten, tiefe Schluchten und seichte Strände. Und traditionelle Kultur, die lebendiger und authentischer ist als in China selbst. In reich geschmückten Tempeln atmen Sie zwischen Betenden den Duft der Räucherstäbchen, im Palastmuseum können Sie die Kunstschätze der chinesischen Kaiser begutachten.

Taiwan ist eine wohlhabende Demokratie, in die Sie guten Gewissens reisen können und wo Sie sich stets sicher fühlen. Falls Sie Ihre Tasche im Restaurant vergessen, wird sie bei der Rückkehr samt Geldbeutel auf Sie warten. Die Städte sind nicht direkt hübsch, aber sauber.

Attraktion Essen: Kulinarisches Reiseziel Taiwan

Und erst das Essen! Mit einem guten Führer oder einer gesunden Portion Neugier finden Sie auf Schritt und Tritt Köstlichkeiten, die auch Westlern schmecken. Taiwan bietet sich als Zwischenstopp auf dem Weg nach Australien oder Bali an, und natürlich können Sie es mit umliegenden Ländern wie China, Japan, Vietnam oder Korea kombinieren.

Auch, wenn ich gern jedem Besucher persönlich meine Lieblingsecken zeigen würde: Dass jetzt keine Völkerwanderung von Deutschland einsetzt, ist mir klar. Aber behalten Sie Taiwan im Hinterkopf, sagen Sie es weiter, und bis sich irgendwann eine Gelegenheit ergibt, lesen Sie einfach, was ich hier zu berichten habe.


Nur 7835 Deutsche sind 2009 als Touristen nach Taiwan gereist, verrät die offizielle Statistik (PDF). Da ist noch viel Luft nach oben.

Vielleicht erwägt ja nach meinem Artikel (PDF) in der Frankfurter Rundschau der eine oder andere einen Abstecher. Anlass ist neben der Flower Expo, über die ich hier schon mal geschrieben hatte, vor allem die rasante Verbesserung der Lebensqualität in Taipeh in den letzten 15 Jahren. Umweltschutz, Mülltrennung und U-Bahn sei Dank.

Der Text erschien leicht gekürzt auch in der Berliner Zeitung (nicht mehr online).

Und ich bin zum Glück nicht der einzige im deutschen Sprachraum, der Taiwan mal in die Medien bringt. Kollege Martin Damerow, der in den Nürnberger Nachrichten schon einen bemerkenswert guten Text zu Taiwan im Allgemeinen veröffentlicht hatte (nicht mehr online), war kürzlich einige Tage vor Ort. Statt über die Parade zum Nationalfeiertag, der eigentliche Anlass der Einladung, schrieb er aber über viel interessantere Aspekte Taiwans: die Müllentsorgung,  die Tempel und den Straßenverkehr.

Und auch unsere Freunde in den Alpenrepubliken waren nicht untätig. Dem Schweizer Tagesanzeiger kann man entnehmen, wie Taiwans Bergwelt auf einen Eidgenossen wirkt. Nämlich irgendwie bekannt:

Von Hand wurden unzählige Tunnels und Galerien in den Fels gehauen. Eine dieser Strassen führt durch den Tarako-Nationalpark, der für seinen Marmor und die üppig grünen Gneis-Schluchten bekannt ist, die uns unweigerlich ans Maggia- und Verzasca-Tal erinnern. Nirgends sind sich die Schweiz und Taiwan so ähnlich wie im zentralen Gebirge. Erinnerungsfotos gehen glatt als Aufnahmen aus den Alpen durch – mit der Ausnahme, dass in Taiwan der Wald bis auf 3000 Meter wächst und die Landschaft weder von Pistenschneisen noch von Liften verunstaltet ist.

In Österreich waren offenbar Taiwanwochen angesagt. Die Kleine Zeitung fasst Taiwans neuere Geschichte einigermaßen korrekt zusammen, nennt es dann aber doch „Chinas kleine Schwester“:

Chiang Kai-shek etablierte nach dem Vorbild von Sun Yat-sen, der 1911 den letzten Kaiser Pu Yi stürzte, auf der kleinen Insel zunächst eine stramme Rechtsdiktatur, die sich aber in den letzten 20 Jahren zu einem pluralistischen demokratischen Gemeinwesen entwickelt hat – dem ersten in der Geschichte Chinas.

Und der Standard entscheidet sich für eine erfrischend unkonventionelle Betrachtungsweise:

Die Insel ist der Garten Eden aller Sinologie-Studenten, denen China dann doch zu wild ist. Die Taiwaner haben eine sehr eigene Vorstellung davon, was eine Touristenattraktion ist. Besonders stolz sind sie etwa auf den Sonne-Mond-See, einen kleinen Bergsee, an dessen Ufern Hochhäuser aus den Sechzigern in den Himmel ragen und in dem Schwimmen verboten ist, weil man in ihm nicht stehen kann.

Regelmäßige deutschsprachige Taiwan-Presseschauen und andere interessante Beobachtungen bietet übrigens das Blog Blickpunkt Taiwan, zum Beispiel über die von mir angekündigte Podiumsdiskussion zwischen den Botschaftern Deutschlands und Frankreichs neulich in Taipeh. (Das Blog ist leider nicht mehr online.)

 

 


Hochzeit in Taiwan

…das heißt: die Braut trägt während der Feier drei verschiedene Kleider, und alle Gäste müssen Eintrittsgebühr entrichten.

Mehr dazu in dieser Folge meiner kleinen Taiwan-Kolumne für den Bremervörder Anzeiger.

Taiwan Heiraten Hochzeit Kolumne

Neues aus und über Taiwan

  • Bei der Gelegenheit hat Wu’er Kaixi auch Taiwans KMT-Regierung dafür kritisiert, der Uiguren-Führerin Rebiya Kadeer die Einreise nach Taiwan zu verweigern – aus Rücksicht auf China. Er ist selbst Uigure. Dazu habe ich dieses kleine Video erstellt:

  • Dieser Clip macht zur Zeit die Runde: Ein paar junge Malaysier haben ihre Taiwan-Reiseeindrücke festgehalten. Tolle Kameraarbeit, schön geschnitten!

  • Damit auch Deutsche kommen und solche schönen Eindrücke mitnehmen, wirbt Taiwans Tourismusbüro (bzw. die beauftragte PR-Agentur) nun mit Taiwans Bergwelt (ca. hundert Gipfel über 3000 Meter!). Die Pressemitteilung wurde z.B. hier veröffentlicht.
  • Und schließlich ein aktuelles Stellenangebot für Taiwan: Das Goethe-Institut Taipei sucht für eine Halbtagsstelle im Kulturbereich jemanden, der fließend Deutsch und Chinesisch spricht. (PDF)

Ersatzdiplomatie

Kürzlich war wieder eine deutsche Delegation in Taipeh. Aus Weimar hatten sich der Oberbürgermeister samt Pressesprecher, die Sprecherin des Stadtrats sowie drei Professoren aufgemacht, um in Taiwan mit möglichen Partnerunis oder -städten in Kontakt zu kommen.

Besonderes Augenmerk richteten sie dabei auf Tainan, das als Hort von Taiwans Kulturvergangenheit ja ganz gut zu Weimar passen würde. Ich habe die Delegation in der Kunsthochschule Taipeh abgepasst und dann diesen Artikel in der Thüringer Allgemeinen geschrieben.

Klassisches Weimar, moderne Taiwan-Kunst.

Eine Freundschaft (oder gar offizielle Partnerschaft) auf Städte-Ebene gibt es zwischen Deutschland und Taiwan m.W. bisher nicht. Lediglich Landkreise haben sich gefunden: Starnberg und Taipei County, der Erzgebirgskreis und Kaohsiung County. Interessante, ungleiche Paarungen.

Taiwans Partnerstädte

Weil Taiwan normale diplomatische Beziehungen mit den meisten Staaten ja verwehrt sind, ist es kein Wunder, dass dman offenbar jede Gelegenheit wahrnimmt, wenigstens auf lokaler Ebene Kontakte zu knüpfen. Die Liste der Partnerstädte von Taipeh oder anderen Orten in Taiwan liest sich jedenfalls beeindruckend. Übrigens gibt es für Studenten, die aus einer von Taipehs 40+ Partnerstädten kommen und in Taiwan studieren, ein Extra-Stipendium. Ich kann mich nicht dafür bewerben, im Gegensatz zu Kommilitonen aus Seoul, L.A. oder Ouagadougou.

Reiseberichte

In den vergangenen Wochen sind einige recht lesenswerte englische Taiwan-Reiseberichte im Netz erschienen. Besonders gefällt mir „Taiwan, the world’s most underrated island“, denn der kanadische Autor schreibt zwischen dem Tourismus-Palastmuseum-Standardfüllstoff z.B. auch:

„Taiwan has been Dutch, Spanish, Chinese and Japanese. What it has never been is politically Taiwanese. (…) Today’s Taiwanese are decidedly not Chinese in attitude. They no longer talk of “reclaiming the mainland.” In fact, they are one of Asia’s successful democracies. Most of the Taiwanese I encounter simply shrug at the idea of politics. Sure they’d like to have a voice in the UN (China won’t allow that), but frankly they just wish China would stop pointing missiles their way or playing war games in the Taiwan Strait.“

Visafreiheit für Briten

Ein etwas häufigerer Anblick in Taiwan dürften in nächster Zeit britische Touristen werden, denn China Airlines hat eine Direktverbindung Taipei-London aufgenommen. Hintergrund ist, dass Großbritannien und Irland Taiwanern seit neuerem eine visafreie Einreise ermöglichen und viele nun die Chance wahrnehmen, zumindest diesen Teil Europas ohne Visa-Hickhack zu erleben.

Sogar in den Kinos laufen Spots, in denen das Außenminsterium sich auf die Schulter klopft und vor Stolz strahlende Taiwaner davon berichten, dass ihr Reisepass im Ausland endlich mal tatsächlich für etwas gut war. Abwarten, wann auch Schengen-Europa samt Deutschland sich dazu durchringen kann, Taiwans Bürgern die Visa-Schikanen zu ersparen. Nebenbei bemerkt, im Gegenzug dürften dann bestimmt auch Deutsche visafrei länger als 30 Tage nach Taiwan kommen – 90 Tage, wie bei Briten und Iren, das wäre doch was!

Noch mehr Reiseberichte

Zur Feier der neuen Verbindung erschien jedenfalls auch ein Taiwan-Reiseartikel im Daily Telegraph. Ganz nett, einige brauchbare weiterführende Links (etwa zum Puppentheater-Museum), aber leider wird Taiwan in der Überschrift mal wieder hübsch plakativ auf die Formel des „anderen China“ reduziert.

Deutlich interessanter dann wieder dieser Bericht im Washington Life Magazine. Der Autor scheint Taipeh in einer sehr ruhigen Zeit besucht zu haben:

„(…) drivers (mostly) follow traffic rules (even the scooters)“

Zum Thema „Taiwan und Tourismus“ ist in Taiwan Heute schließlich noch ein sehr interessantes Interview mit Jürgen Klemm, der seit Jahren in Taipeh ein Fünfsternehotel leitet und besser als viele Reisejournalisten oder Tourismus-Beamte begriffen hat, was Taipeh in den Augen westlicher Ausländer wirklich interessant macht:

„Die meisten Gäste, die in Taiwan und in China waren, sagen, Taiwan ist doch so viel besser. Taiwan hat viele Vorteile und Pluspunkte, versteht das aber nicht zu verkaufen. Was wählt da beispielsweise das taiwanische Tourismusamt als Logo? Taipei 101. In Shanghai stehen quasi 50 ähnliche Türme an der Wasserfront. Es ist mir unverständlich, wie kann ein neues Gebäude der größte Verkaufspunkt der Insel sein? Dafür gibt es auf Taiwan 250 Berge über 3000 Meter, auf den höchsten Bergen liegt Schnee, die Leute sind freundlich, aber das weiß kein Mensch! Jeder, der herkommt, ist positiv überrascht. Warum weiß das keiner? Weil man das falsch verkauft. Taiwan ist eine wunderschöne Insel, und ich habe Leute um die Insel geschickt, die hatten großartigen Urlaub. Leider hat sich hier keiner über die Vermarktung des Produkts Tourismus Gedanken gemacht.“


Werbung für Taiwan

Taiwan-Stand auf dem Hessentag 2010

Da treffen Welten aufeinander… Taiwan wird dieses Jahr erstmals einen Stand auf dem Hessentag haben, meldet das Taipeh-Tourismusbüro. Das sitzt in Frankfurt, was die Entscheidung erleichtert haben dürfte.

Der Hessentag findet demnach vom 28.5. bis zum 6.6. in Stadtallendorf bei Marburg statt. Wer es dorthin schafft, möge hier bitte vermelden, ob es dort neben Bratwürsten und Frischgezapftem tatsächlich auch Rindfleischnudeln und Bubble Tea gibt, und was am Stand so passiert. Immerhin kann man Fahrräder von Giant gewinnen, auf denen es sich dann z.B. zurück nach Marburg radeln lässt.

Es gibt für den Taiwan-Auftritt dort sogar eine Ereignis-Seite auf Facebook mit aktuell gerade mal zwei bestätigten Gästen, und einer davon ist das Tourismusbüro… das muss sich ändern.

Schaufenster Taiwan deutsche Schrift

Deutsche Spuren finden sich in Taipeh an den unwahrscheinlichsten Orten.

Deutscher Tech-Blogger in Taiwan: Sascha Pallenberg

Genau so viel wie das Tourismusbüro tut Netbook-Blogger Sascha Pallenberg dafür, dass nicht nur deutsche Sprachstudenten und Ingenieure den Weg nach Taiwan finden. In seinem Blog Netbooknews.de, das in Tech-Kreisen eine große Nummer ist und Zugriffsraten hat, von denen ich nicht einmal zu träumen wage, berichtet er immer wieder mal ganz persönlich von seinem Leben in Taiwan – zum Beispiel vom Strandurlaub in Kenting.

Sascha ist „dem Content hinterhergezogen“ und lebt nun in Taipeh von und mit seinem Blog. Respekt!

Chinese book German history

Das ist Deutschland. Buchtitel: „Vom Blut-und-Eisen-Kanzler zur neuen Eisernen Lady“

Lesen Sie auch meinen Bericht über das Wohnen und Leben in Taiwan.